Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Thomas Heger Newsgroups: de.sci.electronics,de.sci.physik,de.talk.tagesgeschehen Subject: Re: OT: Erdwachstum Date: Sat, 13 Apr 2024 08:01:08 +0200 Lines: 76 Message-ID: References: <20240124204620.0a0af3ae@Achmuehle.WOR> <20240125205229.76fb68ba@Achmuehle.WOR> <20240410173503.4fa3b6fe9500cbe17c3a7be5@duebbert.com> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=UTF-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net 22/07IXJrYxk9NNdCDpU7gtmLPowIdf1CI3OA8TF3F0PlyBXw2 Cancel-Lock: sha1:L6VDLLYrOzrI2MjBZe3G+E3Kr/M= sha256:wvGTGv3zJ6XyjG4u4Mm0Nn3hD40ArRS4QYDWYCppKrA= User-Agent: Mozilla Thunderbird Content-Language: de-DE In-Reply-To: <20240410173503.4fa3b6fe9500cbe17c3a7be5@duebbert.com> Xref: csiph.com de.sci.electronics:350208 de.sci.physik:154605 de.talk.tagesgeschehen:1001406 Am Mittwoch000010, 10.04.2024 um 17:35 schrieb Falk Dµebbert: > On Tue, 09 Apr 2024 08:56:55 +0200 > Thomas Heger wrote: > >> Am 05.03.2024 um 22:11 schrieb Erika Ciesla: >>> Am 05.03.24 um 21:34 Uhr Thomas Heger schrieb: >>>> Am 29.02.2024 um 09:14 schrieb Erika Ciesla: >>> >>> >>>>> Im Jargon messen muß man den auch nicht, den kann man ausrechnen. >>>>> >>>>> 🤓️ d = u/π >>>> >>>> Das verlagert das Problem der Messbarkeit nur An die Oberfläche. >>> >>> Das löst das Problem, das eigentlich keines ist, es sei denn, ein >>> Depp macht sich eins daraus. >>> >>>> Allerdings läßt sich dein Beispiel gut benutzen, um Growing Earth >>>> zu belegen. >>> >>> Ja, wenn es denn so wäre. Aber da ist nichts. >>> >>>> Wenn die Erde nämlich wächst, dann nimmt offensichtlich auch der >>>> Umfang entlang eines Großkreises zu >>> Ja. Tut sie aber nicht, nicht ein einziger Millimeter. >> >> Diese Theorie nennt man 'stady state'. >> >> Danach ist die Erde in voller Größer in ihre Existenz gepoppt und hat >> sich seither nicht mehr verändert. > > Nein. Das ist nicht die Aussage des steady state models. Sondern, dass > durch Entstehen von Masse die Dichte des Universums konstant bleibt. 'Masse' ist ein physikalische Mass und nicht das, was du anscheinend mit dem Begriff bezeichnen möchtes. Du scheinst 'Stoff' (im weitesten Sinne) zu meinen bzw. 'Materie'. Du behauptest also, dass die Materiemenge im Universum im wesentlichen konstant bleibt. Allerdings ist es recht unwahrscheinlich, dass das stimmt. EIN Gegenbeweis wäre beispielsweise 'Grwoing Earth'. Aber auch andere Phenomene zeigen, dass Materie entstehen und vergehen kann, was gegen 'Materie-Erhaltung' spricht. Außerdem wäre dein Ansatz a priori nicht kompatibel zur Relativitätstheorie, da zu 'absolut'. Teilchen müssen - wie Materie überhaupt- aber 'relativ' sein, wenn man an der RT festhalten möchte. Man kann meine Hypothese übrigens rel. einfach testen: man braucht nur Materie erzeugen oder verschwinden lassen. Für das Erzeugen gibt es imho ein Beispiel: sogn 'magic dust'. Aber auch für das Verschwindenlassen gibt es ein bekanntes Beispiel: 9/11. > Einstein hatte 1917 über die Möglichkeit eines solchen Universums > sinniert, die Idee aber 1931 unwissenschaftlich verworfen. > Ein Raum mit Steady State hätte das Problem, dass eine > Initial-Singularität nicht parallel zu einem Raum mit formulierten > Massen existieren kann, aber Vorraussetzung für Entstehung von Masse > ist. > Deine Gleichsetzung von 'Masse' und 'Materie' halte ich für grob falsch. TH