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Groups > de.sci.electronics > #347803
| From | Thomas Heger <ttt_heg@web.de> |
|---|---|
| Newsgroups | de.sci.electronics, de.sci.physik, de.talk.tagesgeschehen |
| Subject | Re: OT: Erdwachstum |
| Date | 2024-01-03 09:11 +0100 |
| Message-ID | <kvkiuqFl6m6U1@mid.individual.net> (permalink) |
| References | (7 earlier) <20231217210700.2d8e9db4@Achmuehle.WOR> <MPG.3fea16b8ce1c2f1d9896e3@news.eternal-september.org> <kuacn0Fg2vhU1@mid.individual.net> <MPG.3fea382e100b50b09896e5@news.eternal-september.org> <20231218210713.1cb348f7@Achmuehle.WOR> |
Cross-posted to 3 groups.
Am 18.12.2023 um 21:07 schrieb Sieghard Schicktanz: > Hallo Falk, > > Du schriebst am Mon, 18 Dec 2023 11:07:43 +0100: > >>> Falsch ist, das man die Lichtgeschwindigkeit ohne einen Bezug zu >>> irgendwas messen könnte. >> >> Doch - genau das ist das Konzept der Lichtgeschwindigkeit (in Vakuum). >> Sie ist absolut. Überall. Und immer. > > Sie ist allerdings eine _Definition_. Aber eben eine Definition, die für > alle bekannten Fälle eine konsistente Beschreibung sicherstellt und die > deshalb als allgemein gültig angesehen wird. Ich sehe die Lichtgeschwindigkeit an als einen bestimmten Winkel. Dieser Winkel beträgt 45° und repräsentiert eine komplexwertige Drehung um i/2 (wobei i einer Drehung um 90° entspricht). Dieser Winkel hat eine imaginäre Zeitkomponente auf der i-Achse und eine Raumkomponente auf der realen (z.B x-) Achse. Eine Steigung ist demnach eine Geschwindigkeit und 45° entspräche c. Allerdings gibt es keinen Grund, welcher einen hindern würde höhere Geschwindigkeiten anzunhehmen (oder kleinere). Nehmen wir mal unendlich. Dann ist etwas mit v=unendlich sofert wieder da, obwohl es gerade erst fort ist. Diese Geschwindigkeit passt (erstaunlicherweise) auf statische Felder. Diese kann man sich nämlich so vorstellen, als wären die Feld-erzeugenden dingsbumse so schnell, dass sie verzögerungsfrei wieder zurück sind. Dafür fliegen sie nicht weit. Das Inverse zu unendlich schnell ist natürlich unendlich langsam. Und sowas ist beispielsweise statische Materie (ist 'zeitartig stabil'). Jetzt braucht man beides nur zu kombinieren und hat ein Atom. >>> Was du schreibst, das setzt voraus, dass es einen absoluten Raum gäbe, >>> den man mit der Lichtgeschwindigkeit sozusagen indirekt messen könne. >>> >>> Diese Annahme ist aber falsch. >> >> Willst Du nicht lieber erst mal was einfacheres machen? > > Wieso? Da het doch sogar mal recht - die Annahme eines absoluten Raumes > ist falsch, die Lichtgeschwindigkeit ist ausschließlich mittels "Licht" > und anderer masseloser Anregungen (also _nicht_ mit Neutrinos) messbar. > Dann aber immer, unabhängig vom Bewegungszustand des Beobachters. Was wir sehen, das ist tatsächlich Licht. Wir betrachten also mit unseren Augen einen optischen Reiz, welcher uns im Raumzeitbild aus der Richtung 'lichtartig' erreicht. Für diese Richtung gilt v=c. Das gilt natürlich für jeden denkbaren Beobachter, da wir anderes als Licht mit unseren Augen nunmal nicht sehen können. > ... >>> Schneller als c kann sich nichts bewegen, weil es sonst unsichtbar >>> würde. >> >> Nein. > > Nachweis? Es ist doch nichts sichtbar, was sich schneller als c bewegt. Etwas, dass sich mit mehr als c von uns entfernt, das könnte man bestenfals als dünnen 'Kondensstreifen' noch irgendwo erkennen, aber idR garnicht. >> Es gibt nichts, das schneller als c ist. Und weil Du als PM-Abonnent > > Es gibt nichts _nachweisbares_ oder gar nachgewiesenes. D.h. nichts, was > irgendwie für unser Universum relevant wäre, jedenfalls mehr relevant als > Utopien und Spinnereien von Phantasten. Weg bzw. nicht nachweisbar heißt nicht, dass das betreffende Objekt nicht mehr existiert. Es heißt nur, dass wir das nicht mehr sehen können. Aber in irgendeiner anderen unsichtbaren Welt könnte es noch existieren. ... TH
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Re: OT: Erdwachstum Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2024-01-03 09:11 +0100
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