Path: csiph.com!1.us.feeder.erje.net!3.us.feeder.erje.net!2.eu.feeder.erje.net!3.eu.feeder.erje.net!feeder.erje.net!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Hans-Peter Diettrich Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: Wirkungsgrad von 100 m RG213U Date: Fri, 13 Oct 2023 02:07:28 +0200 Lines: 66 Message-ID: References: <6508C484.23CCB621@proton.me> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=utf-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net JjLdJ5GtqppzkgMiWv79HgTy6NYZ80Ro4zBV3a5qUE0hk6Ss5v Cancel-Lock: sha1:f6wy4pTmdSlTelyKGjbDoeVFHUU= sha256:dAh+9mnVHu4r0+7wS5RUZ019yEtQNfovrs6QtpcmivE= User-Agent: Mozilla/5.0 (X11; Linux x86_64; rv:68.0) Gecko/20100101 Thunderbird/68.10.0 In-Reply-To: Content-Language: de-DE Xref: csiph.com de.sci.electronics:344932 On 10/12/23 11:39 AM, Helmut Schellong wrote: > Am 12.10.2023 um 01:14 schrieb Hans-Peter Diettrich: >>>>> C eignet sich besonders gut für solche Aufgaben. >> >> Genau wie jede andere Hochsprache. > > Nein, C ist die feinkörnigste universelle Hochsprache. > Folglich eignet sie sich besonders gut für solche Aufgaben. > (Ich wiederhole das hier.) Beweis durch Wiederholung? Hat noch nie funktioniert :-( >> Davor müßte man allerdings erst einmal einen Emulator schreiben, > > Nein, man setzt die VB-Quelle in Token um, mit denen man weitermacht. > Es werden alle VB-Token in entsprechende C-Token übersetzt. Und woher weiß man, wie genau diese VB-Tokens zu implementieren sind? Ich erinnere nur an den Umfang eines C Standards, der Umfang eines VB Standards dürfte in ähnlicher Größenordnung liegen. >> der die VB Semantik in irgend was anderes übersetzen kann. Und da >> niemand diese Semantik genau kennt, scheitert das Unterfangen schon an >> dieser Stelle. > > Niemand kennt die VB-Semantik genau? Du etwa? Wie möchtest Du denn ein Token in C übersetzen, das mit unterschiedlichen Datentypen umgehen können muß? Ein großer Teil des Arbeitsaufwands eines VB Tokens steckt in der Ermittlung und Angleichung des Typs seiner Argumente zur Laufzeit, bevor irgendeine Operation/Aktion ausgeführt werden kann. Dieser Teil ist bereits im Interpreter optimiert und kann durch den Einsatz einer "feinkörnigeren" Programmiersprache in keinster Weise beschleunigt werden. > Dann ist das eine teilweise undefinierte Schrott-Sprache. Nicht un*definiert* sondern nur un*dokumentiert* und beliebig *erweiterbar*. Ein Teil der undokumentierten Semantik steckt in den Controls, die nicht notwendig in VB geschrieben sind. Diese müssen daher as Black-Box in genau dem Zustand eines Programms aufgerufen werden, in dem sie auch im VB Interpreter aufgerufen würden. > Ich habe damals damit etwa eine Handvoll Programme programmiert. > Da war die Semantik aber zutreffend beim Ablaufen erkennbar. Das Verfahren soll aber für alle Programme und Programmierstile gelten, nicht nur für Deine. Der MS-Hype um compilierte VB Programme, die angeblich 7 mal schneller laufen sollen als die interpretierten, wurde stückweise der Realität angepaßt, daß eine Beschleunigung um bis zu 70 Prozent (10:3) überhaupt und nur in manchen Fällen erreichbar war. Ich hatte schon beim Schreiben meines VB3 Discompilers festgestellt, daß sich VB Code durch Compilierung nicht wesentlich beschleunigen läßt. Microsoft hat das mit seinen nachfolgenden Versionen eindrucksvoll bestätigt. DoDi