Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Thomas Heger Newsgroups: de.sci.electronics,de.soc.politik.misc Subject: Re: =?UTF-8?B?V8Okcm1lcHVtcGUgaW0gNzBlciBKYWhyZS1IYXVzIG9obmUgRkI=?= =?UTF-8?B?SA==?= Date: Wed, 02 Aug 2023 08:30:30 +0200 Lines: 85 Message-ID: References: Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=utf-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net ySVrPpDCRL5FWgyDgAhoXg6wY35U0Sl5X9CxauVE9yf7it6MTs Cancel-Lock: sha1:NSpZk6LgXAEV1kL4fuoJWA7qs+c= sha256:ya6sVpqHoY3flSPcOfqLkNWMoFTiaZyBHtTXFK1PCo8= User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows NT 6.0; WOW64; rv:31.0) Gecko/20100101 Thunderbird/31.4.0 In-Reply-To: Xref: csiph.com de.sci.electronics:341740 de.soc.politik.misc:1286580 Am 01.08.2023 um 08:15 schrieb Marte Schwarz: >> Eine Luft-Luft-Wärmepumpe kann naturgemäß keine Heizkörper erwäremen, >> da die kein heißes Wasser erzeugt. > > Ja und? Ich will es im Raum warm haben, nicht im Wasser. Hatte ich schon verstanden. Ich bezog mich auf "3 - Die hohe Effizienz trotz kleiner Wärmeübertragungsflächen wird wohl nur durch in die Innenaggregate eingebaute Lüfter erreicht. Das könnte man auch bei zu kleinen vorhandenen Heizkörpern machen. " Hier steht HEIZKÖRPER. Heizkörper werden aber mit heißem Wasser betrieben und das kann eine Luft-Luft-Wärmepumpe naturgemäß nicht liefern. Luft-Luft-Wärmepumpen wären also eine Alternative, welche ohne Heizkörper auskommen muß. Das ist aber weiter nicht schlimm, hätte nur den Nachteil, dass derartige Wärmepumpen nur jeweils einen Raum beheizen können (wenn man keine Warmluft-Kanäle durch die Wohnung ziehen möchte). Außerdem brauchen die Wärmetauscher Lüfter und die Strom und machen Krach. >> Das sieht zwar ziemlich schei*** aus, wenn am ganzen Haus überall von >> oben bis unten Wärmetauscher an der Fassade hängen, würde aber gehen. > > Aussehen ist sehr modeabhängig. In Südländern ist das schon lange normal > so. Das stört keinen mehr. Eine Fassade voller Wärmetauscher dürfte unabhängig vom Geschmack einfach nur schei*** aussehen. >> höheren Stromkosten nach so einem Umbau zu tragen. > > Unverschämtheit: Höhere Stromkosten, statt Gas oder Öl... Bei einer Heizungsanlage schaut man naturgemäß auf die SUMME aller anfallenden Kosten und versucht, diese zu minimieren. Es nützt einem also nichts, wenn man an der einen Stelle Geld einspart und an der anderen mehr ausgibt, als man eingespart hat. Ziel sollte sein, die Summe ALLER Ausgaben zu minimieren, egal an welcher Stelle sie anfallen und wer jeweils das Geld bekommt. Es ist dabei von besonderem Interesse, weiviel jeweils die Energieträger kosten je kWh nutzbarer Wärmeenergie. Strom fällt hier ganz besonders unangenehm auf, da Strom etwa dreimal teurer ist als die vergleichbare Wärmemenge aus z.B. Erdgas oder Erdöl. Also ist ein logisches Grundprinzip, das für alle Arten von Heizungen oder sonstiger Wärmenutzung gilt: so wenig Strom wie möglich nutzen! Man kann also jeweden Energieträger nutzen zum Heizen, nur keinen Strom, da dieser viel teurer ist als andere Wärmequellen. >> Lösung und u.U. wirtschaftlich betreibar, wenn man Erdwärme nutzen >> würde und nicht die Außenluft. > > Leider scheint das mit Erdwärme nicht ganz so einfach und in vielen > Gebieten alles andere als preiswert zu machen sein. Die Erdwärme sollte eigentlich kostenlos sein. Man braucht nur eine Loch zu bohren, dort einen Wärmetauscher reinstopfen und kann dann das Erdreich abkühlen. Da das Erdinnere ohnehin eher warm ist, stört die Abkühlung niemanden und die Erde schickt normalerweise auch keine Rechnung. ... TH