Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Arno Welzel Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: Workstation: erste Tests Date: Tue, 11 Jul 2023 08:40:28 +0200 Lines: 44 Message-ID: References: <20230607212222.42408034@Achmuehle.WOR> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=UTF-8 Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net 07LdP9xchcnJsoG6W6OziAUSGUDnsuen0yPfMsNgNt60eq17oV Cancel-Lock: sha1:xwwhN6Ibr9J0C7ZNck5o9MQhR74= sha256:hEw67IM7r6Q4Ca5c9OtYF41yYoSL7fdQuxuGeGgnIJ4= Content-Language: de-DE In-Reply-To: Xref: csiph.com de.sci.electronics:340187 Helmut Schellong, 2023-07-10 21:45: > On 07/10/2023 18:20, Arno Welzel wrote: [...] >> Wieso glaubst Du, dass der Vergleich der *Wärmeabgabe* etwas mit der >> Leistung zu tun hat? > > Je mehr Leistung, desto mehr Spannungsflanken gibt es (kapazitive Umladungen, ...). Das funktioniert aber nur, wenn man *eine* CPU betrachtet und deren Takt erhöht. >> Wenn 56 Kerne gleichzeitig arbeiten können, sind sie selbst dann noch >> leistungsfähiger als 16 Kerne gleichzeitig, wenn sie mit 1,9 statt 3,5 >> GHz getaktet werden. > > Ja, es gibt aber eine Proportionalität und ungefähre Näherung. > > 1.9*56 = 106.4 350W / 520W > 3.1*16 = 49.6 270W / 325W > > Der Ansatz ist zu simpel für genauere Resultate. 106,4/49,6 = ~2,145 Und selbst diese Zahl ist fragwürdig, da eine Software wirklich alle Kerne gleichzeitig nutzen müsste *und* die Kerne die Software in exakt identischer Weise ausführen und jeder Befehl exakt gleich viele Taktzyklen braucht. Und zu deinem Zitat aus deinem ursprünglichen Posting: "Letzterer (6200 EUR) ist folglich nur um den Faktor 35/27 = 1,3 leistungsfähiger." Die Wärmeabgabe ist komplett irrelevant und dein Ansatz, lediglich anhand der die Wärmeabgabe einen Faktor von 1,30 für die *Leistung* der CPU zu berechnen, ist komplett unsinnig. -- Arno Welzel https://arnowelzel.de