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Groups > de.sci.electronics > #338317
| From | Thomas Heger <ttt_heg@web.de> |
|---|---|
| Newsgroups | de.sci.electronics, de.sci.physik, de.talk.tagesgeschehen |
| Subject | Re: Der Wärmepumpen-Wahnsinn |
| Date | 2023-06-15 07:29 +0200 |
| Message-ID | <kevlt2Fmfk3U1@mid.individual.net> (permalink) |
| References | (12 earlier) <kcdrjfFqkv0U1@mid.individual.net> <kcecmpFsm1jU1@mid.individual.net> <kcjcvtFm4i9U1@mid.individual.net> <kcjh3iFm2ttU1@mid.individual.net> <6464AEEF.25D61D41@Berger-Odenthal.De> |
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Am 17.05.2023 um 12:39 schrieb Axel Berger: > Hanno Foest wrote: >> Ergibt (sogar ohne die völlig überzogene 12 kW Heizung) 41 kW. > 3 * 59 A >> Nein, das kann man nicht gleichzeitig betreiben, > > Bei mir wäre es mit optimaler Phasenaufteilung bei 3 * 63 A im Haus > gegangen. Und ich hätte es komplett folgenlos (außer für die Rechnung) > auch tun können, denn selbst an meiner kleinen unbefestigten > Privat-Nebenstraße standen zwanzig solche Häuser. Gut, wenn wir uns alle > gemeinsam abgesprochen hätten, dann ... > Und erst die gesamte Ortschaft. > Strom zu Heizzwecken ist insgesamt eine schlechte Idee. Strom ist sozusagen 'edel' und die teuerste Form von Energie, wenn man mal von Trockenbatterien absieht. Aber Strom hat auch den weiteren Nachteil, das Strom nicht speicherbar ist (mit für Heizzwecke vertretbarem Aufwand). Das ist bei Erdöl oder Erdgas nicht der Fall, da Brennstoffe ja Stoffe sind und diese sich immer irgendwo befinden und nicht unmittelbar verbraucht werden müssen. Beim Strom kann man das aber nicht so machen und muß den Strom unmittelbar verbrauchen (wenn man von ggf. vorhandenen Pumpspeicherwerken oder ähnlichem absieht). Daher ist beim Strom eine kritische Größe die Zeit. Wenn nun der Verbrauch starkt schwanken kann, dann geht das nur solange gut, wie die Schwankungen sich im statistischen Mittel irgendwie ausgleichen. Wenn dies aber durch externe Ereignisse ausgelöst nicht so ist, dann hat man u.U. plötzlich gleichzeitig starke Schwankungen in der gleichen Richtung. Sowas kann das Netz aber prinzipiell nicht oder nur bedingt ausgleichen, weil es nur sehr wenige und rel. teure Speichermöglichkeiten für Strom gibt, wo elektrische Energie genügend schnell bereitgestellt werden kann. Wenn aber der Bedarf das Angebot an Strom deutlcih übersteigt, dann kann u.U. das gesamte Netz zusammenbrechen, was katastrophale Folgen haben kann. Um dem abzuhelfen wäre sinnvoll, so wenig wie möglich mit Strom zu heizen und wenn möglich Stoffe für Heizzwecke zu nutzen, welche vor Ort lagerbar sind. Das ist natürlich genau das Gegenteil von dem was Habeck und die 'Grünen' fordern. TH
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Re: Der Wärmepumpen-Wahnsinn Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2023-06-15 07:29 +0200
Re: Der Wärmepumpen-Wahnsinn Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2023-06-15 10:43 +0200
Re: Der Wärmepumpen-Wahnsinn Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2023-06-17 08:34 +0200
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