Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Thomas Heger Newsgroups: de.sci.ing.elektrotechnik,de.sci.electronics Subject: Re: =?UTF-8?B?LTIwwrBD?= Date: Wed, 14 Jun 2023 07:26:55 +0200 Lines: 67 Message-ID: References: <7hr28ipcn8q71fq0r6ijr96he7comudiae@4ax.com> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=utf-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net ah/Qt+Wm3gCBQabNtp42twJaVY15lfEikk0XrLgis5KuhNPQOA Cancel-Lock: sha1:Jgg2mSJrc3TsS5qzIpCgmbo20O4= User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows NT 6.0; WOW64; rv:31.0) Gecko/20100101 Thunderbird/31.4.0 In-Reply-To: Xref: csiph.com de.sci.ing.elektrotechnik:67014 de.sci.electronics:338247 Am 12.06.2023 um 17:52 schrieb Christoph Müller: > Am 12.06.2023 um 15:57 schrieb Rolf Bombach: >> Christoph Müller schrieb: >>> Am 11.06.2023 um 22:17 schrieb Volker Staben: >>>> Am 11.06.23 um 20:22 schrieb Christoph Müller: > >>> Im aktuellen System haben wir ein Netz über ganz Europa mit sehr >>> vielen Verbrauchern und Einspeisern von kW bis GW. >>> >>> Mit ASTROHS gäb's wohl etwa das Gleiche. Nur mit dem Unterschied, >>> dass es viele Bilanzgebiete/-Zellen gäbe, die ihre Strompreise >>> lokal generieren als f(Angebot und Nachfrage). Natürlich werden die >>> benachbarten Zellen auch in regem Kontakt zueinander stehen. Die >>> WRMs vor Ort werden noch viele weitere Größe auswerten wie z.B. >>> lokale Gegebenheiten, Nachbarschaftsverhältnisse, Politik; >>> saisonale Vorsorge, lokaler und saisonaler Tagesablauf, Reaktionen >>> auf Besucher, Urlaub, Feiertage, Großereignisse, Verfügbarkeiten >>> z.B. von diversen Brennstoffen wie u.a. auch e-Fuels, ... >> >> Das erklärt aber nicht, wie du das Netz stabilisieren willst. > > Das werde auch nicht ich machen, sondern die, die sich damit besser > auskennen. > > Man kann jedenfalls feststellen, dass es möglich ist. Denn im Großen > funktioniert's ja offensichtlich. Wenn's im Kleinen plötzlich nicht mehr > funktionieren sollte, dann muss eine Grenze geben, ab der es nicht mehr > funktioniert. Diese Grenze hat noch niemand beschrieben. Wahrscheinlich > deshalb, weil es sie überhaupt nicht gibt. > >> Ausserdem schlägst du die Totalüberwachung von allem und jedem vor. > > Das eben grade NICHT! > > Wie stellst du dir mit ASTROHS denn eine Totalüberwachung vor? Die > ASTROHS-Telegramme werden im Broadcast-Verfahren raus geschickt. Also > ohne Rückkanal. Weil sowas natürlich auch leicht missbraucht werden > kann, werden die Zähler Logdateien führen, die in einem besonders > geschützten Speicherbereich im Zähler abgelegt werden. Diese Dateien > sind Privateigentum dessen, dessen Bereich gezählt wird. Da kommt man > nur mit ausdrücklicher Einwilligung dran. Braucht man z.B., wenn es > begründeten Betrugsverdacht gibt oder wenn die Datenübertragung von der > DLS zum Zähler Probleme macht. Dann werden die gesendeten Daten mit den > Logdaten verglichen, um bessere Empfangsbedingungen sicher stellen zu > können. Strom gibt eigentlich genug, nur die widerborstigen Menschen tun immer noch nicht das was sie sollen. Deswegen gilt ja 'Information is everything' und sowas kostbares wird selbstredend nicht gelöscht. Wäre dem nicht so, dann wäre ein Internetanschluß im Stromzähler sinnlos, da monats- oder sogar jahresweises Ablesen genügen würde für die Rechnungserstellung. Aber viel interessanter sind natürlich Echtzeit-Daten über die jeweils aktuellen Verbrauchswerte (möglichst bis auf das Milliwatt genau). Daraus läßt sich recht präzise errechnen, was so ein widerborstiger Bürger gerade anstellt. TH