Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Thomas Heger Newsgroups: de.sci.electronics,de.sci.physik,de.talk.tagesgeschehen Subject: Re: Der =?UTF-8?B?V8Okcm1lcHVtcGVuLVdhaG5zaW5u?= Date: Sat, 20 May 2023 09:17:33 +0200 Lines: 57 Message-ID: References: <3lgb6idvstcqdjph1tcfufi9l4ibfntbev@4ax.com> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=utf-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net djEinfBO3yXPKbYqzbP1YAqh2N4QlJdu7bcZp+7NVnFn/oDBIQ Cancel-Lock: sha1:fIZTmHppXozbhiGJy42h5HZhP8k= User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows NT 6.0; WOW64; rv:31.0) Gecko/20100101 Thunderbird/31.4.0 In-Reply-To: Xref: csiph.com de.sci.electronics:336801 de.sci.physik:147505 de.talk.tagesgeschehen:863550 >> >> 'Benötigt' heißt, dass die Leitungen auch den Fall verkraften müssen, wo >> alle Geräte gleichzeitig eingeschaltet sind, die man vernünftigerweise >> gleichzeitig anschalten könnte. >> >> Das wird ganz exterme Ausnahmefälle nicht einschließen, das denkbare >> Verhalten der Verbraucher aber schon. > > Tut es doch. Nennt sich zB Gleichzeitigkeitsfaktor. > >> >>> Zuviel Last: der Automat löst aus, der Nutzer muß sie wieder einschalten. Das >>> ist doch schon seit Tagen der Porzellan-Schmelzsicherung so. Davor gab (gibt >>> noch) die "rewirable fuse", mit einem Stück dünnen Sicherungsdraht den der >>> Nutzer ersetzt. >> >> Heute werden viele Sicherungskästen im Keller eingebaut, wo der Mieter >> u.U. nicht hinkommt. > > Zugang zum Stromzähler und zum Sicherungskasten ist regelmäßig vorhanden... Würde ich nicht so sehen. Meines Wissen nach können die Mieter (in vielen Wohnanlagen) nicht dauernd und selbständig in die Zählerräume im Keller. > >> Hierbei ergibt sich u.U. ein Problem, wenn nicht die Sicherungen in der >> Unterverteillung in der Wohnung auslösen, sondern solche im Zählerkeller. > > Deshalb gibt es die "Selektivität", d.h. Sicherungen werden gestaffelt, damit > nur die nächsthöhere auslöst. > >>> Nur um das nochmal zu erklärten: eine Sicherung ist eine Sollbruchstelle in >>> einer Leitung, die sich gezielt "opfert" sich bevor die gesamte Leitung in >>> Flammen aufgeht weil der Nutzer 40 kW über eine ungeeignet dünne Leitung leiten >>> will. Damit ist der Lichtbogen, das Glühen, und die "Explosion" gezielt an einer >>> Stelle zu erwarten. >> >> Schön gesagt, aber das hatte ich auch nicht bestritten. >> >> Genaugenommen weiß ich nicht, wieso du mir die Funktion der Sicherungen >> erläutern möchtest. > > Weil du ein Leitungssystem so dimensionieren willst, als ob es ungesichert wäre, > und dazu glühende explodierende Leitungen als Begründung anführst? > Wenn man die Steigeleitungen wohnungsweise vom Zähler im Keller zur Unterverteillung in der Wohnung verlegen muß, dann hat es sich was mit dem Gleichzeitigkeitsfaktor. Das liegt natürlich daran, dass JEDE Steigeleitung EINZELN für sich die genannten 40 kW auch aushalten muß. TH