Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: "Michael S." Newsgroups: de.talk.tagesgeschehen,de.sci.electronics,de.soc.politik.misc Subject: =?UTF-8?Q?Re=3a_Der_W=c3=a4rmepumpen-Sub-Wahnsinn=3a_Fu=c3=9fbodenh?= =?UTF-8?Q?eizung?= Date: Fri, 19 May 2023 07:08:44 +0200 Lines: 48 Message-ID: References: Reply-To: michael_news@gmx.de Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=UTF-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net 9rGgZuMcakILCpoFI9JZlwwghPyTPEPMsglraR1jlfbC1cSmij Cancel-Lock: sha1:+RjOE+eogEQpw3p6bsyrKidcbNU= User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows NT 10.0; Win64; x64; rv:102.0) Gecko/20100101 Thunderbird/102.10.1 In-Reply-To: Xref: csiph.com de.talk.tagesgeschehen:863403 de.sci.electronics:336756 de.soc.politik.misc:1271807 Am 16.05.2023 um 08:33 schrieb Thomas Heger: > Hi NG > > der Vorschlag zur Umgestaltung der Heizungsanlagen im Altbau (von > Gasetagen- auf Wärmepumpenheizung) enthielt noch ein Detail, worüber ich > noch nicht geschrieben hatte: Fußbodenheizungen! > > Hier kriegt ein Bauhandwerker Falten in der Stirn, da diese Art der > Wärmeverteilung im Altbau auf Schwierigkeiten stößt. Und über diese > wollte ich jetzt mal etwas schreiben. > > Die typischen Berliner Gründerzeit-Bauten sind nämlich auf eine Weise > gebaut, welche sich nicht ohne weiteres für Fußbodenheizungen eignet. > > So ein Gründerzeit-Haus besteht grob vereinfacht aus dicken > Ziegelwänden, in welche dicke, alte und sehr stabile Deckenbalken > eingelassen sind. Auf die Unterseite wurden Matten aus Schilfrohr oder > ähnlichem genagelt, welches verputzt wird und die Decke der jeweils > darunter liegenden Wohnung bildet. Oben auf den Balken befinden sich > Dielenbretter, die idR ebenfalls sehr alt sind und im Zwischenraum eine > Schüttung zwecks Schalldämmung. > > Nun können diese Bauteile alle recht viel vertragen. Was sie aber > garnicht mögen, das ist Feuchtigkeit in jedweder Form. Eine Fußbodenheizung ist doch nicht feucht oder was verstehe ich hier nicht? > > Wenn man nun eine Fußbodenheizung im Altbau installieren will, dann muß > man daher zuerst eine Grundlage installieren, die druckfest und > dauerhaft wasserdicht ist. Nö. Fußbodenheizungen gibt es im Trockenbau mit Trockenestrich Suchbegriffe: Quicktherm, Uponor, Variotherm, Fermacell, ... Das hat im Altbau folgende Vorteile: - viel leichter als Betonestrich - geringere Aufbauhöhe - keine Trockenzeiten - Installation inklusive Fußbodenheizung pro Raum in 1-2 Tagen machbar. Davon abgesehen gibt es auch noch Wandheizungen, moderne Heizkörper und Gebläsekonvektoren, die alle hervorragend mit Wärmepumpen zusammenarbeiten. Bevor Du hier ständig Deine Thesen verbreitest, solltest Du Dich vielleicht mal besser informieren. Michael