Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Thomas Heger Newsgroups: de.sci.electronics,de.sci.physik,de.talk.tagesgeschehen Subject: Re: Der =?UTF-8?B?V8Okcm1lcHVtcGVuLVdhaG5zaW5u?= Date: Sun, 14 May 2023 10:03:03 +0200 Lines: 73 Message-ID: References: <3rbp5i5r7kilhv5rklj6nrsl448bu14nnq@4ax.com> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=utf-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net VhsO9dKcV+rhiteoysxPuQZdqp2QAVnvtNCKed14kz0ie8Tpn5 Cancel-Lock: sha1:VtdpM4Zzj93ADPNaYDePbXogxnA= User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows NT 6.0; WOW64; rv:31.0) Gecko/20100101 Thunderbird/31.4.0 In-Reply-To: <3rbp5i5r7kilhv5rklj6nrsl448bu14nnq@4ax.com> Xref: csiph.com de.sci.electronics:336437 de.sci.physik:147317 de.talk.tagesgeschehen:862207 Am 11.05.2023 um 11:11 schrieb Thomas Prufer: > On Thu, 11 May 2023 08:08:31 +0200, Thomas Heger wrote: > > >> Der Gleichzeitigkeitsfaktor bezieht sich nicht auf die einzelnen >> Wohnungen, sondern auf die Maximalleistung in größeren Wohnblocks. >> > >> Inhalb einer Wohnung müßen die Leitungen so ausgelegt werden, dass der >> Mieter die auch dann nicht kaputt kriegt, wenn er das vorsätzlich >> versuchen sollte. > > Kann er ja auch nicht. Wenn er schweißt während die Gäste duschen und die Gans > brät und der Tee kocht, dann fliegt die Sicherung... > >> Hierbei wird man wohl von einer nahezu gleichzeitigen Nutzung der >> Heizung ausgehen müssen, da es für alle Mieter idR außen gleich kalt ist. > > Oben warst du noch bei "innerhalb einer Wohnung"? Innerhalb einer Wohnung kann man nicht davon ausgehen, dass der Mieter nur soviel Geräte einschaltet, wie die Sicherungen verkraften. Daher wird man eher knapp absichern und gelegentlich 'black-outs' in der Wohnung akzeptieren. Aber im Haus wird man das Durchbrennen der Hauptsicherung nur im Ausnahmefall akzeptieren und wird daher die Belastung der Leitungen möglichst genau berechnen (wollen). Da kann man sich dann schon mit solchen Gleichzeitigkeitsfaktoren helfen und die Sicherungen so auslegen, dass die nur alle Jubeljahre mal rausfliegen. Aber in der Wohnung macht sowas wenig Sinn, da die Mieter durchaus alles was Strom verbraucht gleichzeitig anschalten können, woran man sie nicht hindern kann. Dann fliegt halt die Sicherung raus, was aber nichts macht, da die Mieter die selber wieder einschalten können. Bei der Hauptsicherung im Haus ist das natürlich nicht so und da müssen Spezialisten ran, weswegen so lange bis die da sind das ganze Haus im dunklen liegt. > Der Gleichzeitgkeitsfaktor berücksichtigt das. Nachdem es funktioniert, kannst > du doch nicht argumentieren, "das wird nie funktionieren"! In der Wohnung selber wird man sowas nicht benutzen wollen und im Haus darf das Netz überhaupt nie überlastet werden, da sonst 'black-out' im ganzen Haus herrscht. ('Nie' wird man wohl nicht hinkriegen, aber 'sehr,sehr selten' vielleicht schon.) >>>> Aber u.U. tritt doch mal eine unerwartete Belastungsspitze auf und die >>>> Hauptsicherung fliegt raus. >>> >>> Aha. Wie oft darf das passieren, damit das kein Problem ist? >> >> Nie! > > Nie ist eine sehr lange Zeit... Nein, denn 'nie' ist überhaupt keine Zeitangabe. Was du meinst nennt man 'mtbf' oder 'mean-time between failiure'. TH ...