Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Jan Bruns Newsgroups: de.sci.ing.elektrotechnik,de.sci.electronics,de.soc.politik.misc Subject: Re: =?iso-8859-1?B?LTIwsEM=?= Date: 10 May 2023 20:01:18 GMT Lines: 41 Message-ID: References: <643485C6.5E4EB902@Berger-Odenthal.De> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=UTF-8 Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net qlXDiu9T3+7bXdzxaIixWQbjBvwz+kGo5S7VaGdiRqpOslpc8p Cancel-Lock: sha1:yVA4xPPLVfKWyr3nzUg4DI5A4Nw= User-Agent: Pan/0.145 (Duplicitous mercenary valetism; d7e168a git.gnome.org/pan2) Xref: csiph.com de.sci.ing.elektrotechnik:66445 de.sci.electronics:336200 de.soc.politik.misc:1270047 Am Thu, 04 May 2023 09:52:42 +0200 schrieb Christoph Müller: >> Oder Nord-Süd-Stromleitungen. > Solche Dinger produzieren keinen Strom, dafür aber hohe Kosten und > Schwierigkeiten mit der betroffenen Bevölkerung. Wahrscheinlich wäre es > billiger und schneller, im Norden stromintensive Betriebe anzusiedeln. > Z.B. für die Züchtung hochreiner Kristalle oder die Produktion von > eFuels, die man z.B. in stromproduzierenden Heizkesseln nutzen könnte. Wind ist aber im Winter, wenn man heizen will. Mit Wärmepumpe am anderen Ende der Leitung ergibt das 3x soviel Wärme, wie Windstrom. Mit PtX hat man dagegen bei der Herstellung Verluste, beim Transport Verluste (ok, da nicht so viel), beim Verbrennen Verluste. Und selbst ohne all diese Verluste ist das eben 1x. Mit dem gleichen Strom also nur eine Hütte statt Vier+ heizen. Wozu dass? Also ich meine, ich sehe ja ein, daß man die Leitfähigkeit von Stromtrassen leicht überschätzt. Aber irgendwie ist das auch eher egal, wie hoch+ausladend diese Masten sind, und wieviele Seile im Detail dranhängen. Sage ich jetzt mal als Typ, der da nicht drinne rumturnen, geschweige denn so Teile planen muss. Wir reden ja nicht von bundesweit tausenden GW, sondern Hundert oder zwei oder sowas, und vereinzelte GW schaffens glaube ich durch die Standardtrassen von heute. Gruss Jan Bruns