Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Hanno Foest Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: Hacker haben offenbar (stets) Zugriff zu ALLEM! Date: Mon, 21 Nov 2022 15:07:08 +0100 Lines: 32 Message-ID: References: Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=UTF-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net qeO0r3WblvNzKCEGiRrtXgFhO6HWSZeOhBSeQ2+s3N9A8xZ7NP Cancel-Lock: sha1:tlCbjCAy7bdMy37azklqM5tWa8Q= User-Agent: Mozilla/5.0 (X11; Linux x86_64; rv:102.0) Gecko/20100101 Thunderbird/102.4.0 Content-Language: de-DE In-Reply-To: Xref: csiph.com de.sci.electronics:329235 Am 20.11.22 um 22:32 schrieb Alexander Schreiber: >> Wenn ich in der Industrie mit Paßwort geschützte Zugänge programmierte (uC), hatte ich >> eine um jeweils 5 Sekunden verzögerte Eingabemöglichkeit programmiert. >> Und nach drei Fehlversuchen war Ende im Gelände - Zugang gesperrt, ohne Umgehungsmöglichkeit. >> Jeder Fehlversuch wurde in die Fehlerhistorie eingetragen, EEPROM, mit Uhrzeit+Datum. >> BrutForce ist da doch praktisch unmöglich. >> >> Sehr ähnlich passiert es bei meinem neuen De-Mail-Zugang. >> Es gibt da ein Entsperr-Paßwort. > > Standard bei SIM-Karten PINs seit .. 20+ Jahren. Mehrfach falsche PIN in > Folge (IIRC 3x oder so): Karte gesperrt, keine weiteren Versuche. Zum > Entsperren bitte PUK ausgraben und eingeben. Kleiner Unterschied: An deinem Telefon hat niemand anderes als du was zu suchen. der obige Vorgang ist im Wesentlichen ein Schutz bei Verlust. Industrieanlagen hingegen dürften eher selten verlorengehen, die stehen meist rechts ortsfest irgendwo rum, und eine gewisse Anzahl Mitarbeiter hat Zugang. Entsprechend gibt es da ein entsprechendes Potential, durch absichtliche oder unabsichtliche Fehleingaben die Anlage unbedienbar zu machen, was eher selten im Betriebsinteresse sein dürfte. Hanno -- The modern conservative is engaged in one of man's oldest exercises in moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification for selfishness. - John Kenneth Galbraith