Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Hans-Peter Diettrich Newsgroups: de.sci.electronics Subject: =?UTF-8?Q?Re=3a_Analoge_Regelung_in_modernen_Labornetzger=c3=a4ten?= =?UTF-8?Q?=3f?= Date: Wed, 2 Nov 2022 21:05:01 +0100 Lines: 21 Message-ID: References: Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=utf-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net 8YwliA5RlN7ehyCRlt3hRQ84Vx3MCZ8B5wna13dUgBqtVatfP1 Cancel-Lock: sha1:W5s3KCsIkAhKx1wxvlY7F658bmA= User-Agent: Mozilla/5.0 (X11; Linux x86_64; rv:68.0) Gecko/20100101 Thunderbird/68.10.0 In-Reply-To: Content-Language: de-DE Xref: csiph.com de.sci.electronics:328465 On 11/2/22 6:06 PM, Marte Schwarz wrote: > Wenn Du einigermaßen schnell regeln können > willst, brauchst Du verflixt schnelle ADCs und viel Rechenleistung für > etwas, was billige Analogregler genausogut erledigen können. Zum Halten eines Sollwerts kann man fast beliebig schnelle ADC (Sigma-Delta) "Nachlaufwandler" einsetzen - wobei hier der Komparator das Teil ist, auf das es geschwindigkeitsmäßig auch im analogen Regler ankommt. Im Stellglied hat man digital immer das Problem mit der Quantelung, im DAC, PWM oder Schaltregler, die eine Tiefpass-Filterung notwendig macht, die dann dummerweise die Reaktionsgeschwindigkeit absenkt. Bei Labornetzteilen kenne ich welche, die grob durch Trafo-Anzapfungen den Bereich der Ausgangsspannung eingestellt haben, und den Rest analog (Bratregler) ausgeregelt haben. So eine Trennung in (digitale) Grob- und (analoge) Feinregelung dürfte auch heute noch die besten Ergebnisse liefern. DoDi