Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Arno Welzel Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: Fiberglas Internet in Romania Date: Mon, 20 Dec 2021 18:34:40 +0100 Lines: 31 Message-ID: References: Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=UTF-8 Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net +kUx1iNKuriSrKEcP9RdrgnudOtwvaJAn56TsRsP/pwzw5cwyQ Cancel-Lock: sha1:QmOunZE0RFI9STNRVjAzSSZ4DcU= User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows NT 10.0; Win64; x64; rv:91.0) Gecko/20100101 Thunderbird/91.4.1 Content-Language: de-DE In-Reply-To: Xref: csiph.com de.sci.electronics:315519 Hanno Foest: > Am 20.12.21 um 16:25 schrieb Arno Welzel: > >> Unter Helmut Schmidt wurde dann 1981 ein bundesweiter Ausbau mit >> Glasfasernetzen beschlossen - und dann kam Helmut Kohl an die Macht und >> sein Kumpel Leo Kirch wollte lieber Kabelnetze für sein TV-Geschäft >> haben. Also hat Helmut Kohl den Glasfaserausbau kurzerhand beerdigt, >> damit Leo Kirch weiter gute Geschäfte macht. > > Bekannt. Ich frage mich allerdings, ob Schmidt Breitbandkabel, oder eher > so was wie OPAL verbaut hätte. OPAL. Schmidt wollte Glasfaser, Kohl und Kirch nicht. >> Und nachdem man im Osten anfang der 1990er Glasfaser für den Ausbau der >> Telefonnetze verwendet hat (OPAL), war es auch wieder nix, weil es zur >> Einführung von DSL billiger war, parallel Kupfer zu legen, als die >> vorhandenen Glasfasertrecken zu verwenden. > > Das Verwenden war halt nicht so einfach. Man hätte die vorhandenen > Strecken erst mal aufbohren müssen. Nein, man hätte teure Technik gebraucht, die DSL-Hardware auch an Glasfaserleitungen nutzbar macht. Bezahlbare Hardware für private Endkunden, um denen Internet direkt via Glasfaser zu liefern, gab es nicht. -- Arno Welzel https://arnowelzel.de