Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Joerg Newsgroups: de.sci.electronics Subject: =?UTF-8?Q?Re=3a_Step-Up_Wandler_am_Ausgang_gegen_=c3=9cberspannung_?= =?UTF-8?Q?sch=c3=bctzen=3f?= Date: Fri, 27 Aug 2021 11:22:22 -0700 Lines: 47 Message-ID: References: <71lmvh-4sq.ln1@criseis.ruhr.de> <6s5blgqc9d3x.dlg@news.bartheld.net> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=iso-8859-15; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net aAtxUAb4JGHa2w4evzcOAgGBqef1r0jFC/CNqhDILHmJQ3Dd5U Cancel-Lock: sha1:cO8b5dpDd6L2EtfwTZI7pH8APP0= User-Agent: Mozilla/5.0 (X11; Linux x86_64; rv:68.0) Gecko/20100101 Thunderbird/68.8.1 In-Reply-To: Content-Language: en-US Xref: csiph.com de.sci.electronics:309324 On 8/27/21 3:29 AM, Gerrit Heitsch wrote: > On 8/27/21 11:16 AM, Volker Bartheld wrote: >> On Fri, 27 Aug 2021 10:40:39 +0200, olaf wrote: >>> Joerg wrote: >>>> Eine Crowbar zieht fast ganz herunter und dafuer braucht man nach dem >>>> TL431 einen Thyristor. Der zuendet bei Ueberspannung und schliesst die >>>> Chose fast kurz. Dabei muss natuerlich irgendeine Sicherung kommen, >>>> sonst qualmt es. >>> Und das ist auch die viel bessere Loesung weil man dann naemlich seinen >>> Arsch hoch heben muss und sich um das Problem kuemmert. >> >> Auch ist es so, daß diese Soft-Off-Schaltkreise - so nicht mit einem >> R¤l¤ai$ ausgerüstet - immer unter dem Einfügewiderstand eines MOSFETs im >> Versorgungszweig leiden. Dieser MOSFET muß dann bei dickeren Geräten >> schon >> ziemlich robust ausgeführt werden, wohingegen in der Crowbarschaltung >> hoffentlich die Sicherung fliegt, bevor der Thyristor zu glühen anfängt. >> Mir scheint die Crowbarmimik auch ein bisserl simpler aufgebaut als >> irgendwelche Komparatoren mit Spannungsreferenz, MOSFET-Treiber und >> Wiederanlaufverzögerung. Wenn man Letzteres nämlich nicht sauber und mit >> genug Hyterese implementiert, können bei kurzen Spikes gar absonderliche >> Dinge passieren. >> >> Irgendwie widerstrebt es mir zwar, irgendwas einfach knallhart >> kurzzuschließen, aber (s)eine Daseinsberechtigung hat die Idee definitiv. > > Die Schaltungen sind für Fälle gedacht wo ein möglicher Schaden am > Netzteil durch die Crowbar das kleinere Übel ist. Nebenbei hat die > Crowbar auch den Vorteil, daß sie keine weiteren Spannungen zur > korrekten Funktion braucht. Die überwachte Spannung geht hoch? Thyristor > zündet => Kurzschluss. Was passiert bei den komplexeren Schaltungen > wenn, warum auch immer, die Spannung statt 5V auf einmal 100V ist? > > Die einfachste Crowbar-Schaltung die mir bisher untergekommen ist war > ein Thyristor, ein Widerstand und eine 5.1V Z-Diode, zusammen zu finden > am Ausgang eines 5V-Netzteils. > Bei einem 5V Netzteil wuerde ich das nicht so machen, weil dort oft Logik-Boards angehaengt werden. Die halten nicht viel mehr als 6V Spitze aus und mit 5.1V Zener plus Thyristor geht das darueber. TL431 am Gate ist besser. -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/