Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Hans-Peter Diettrich Newsgroups: de.sci.electronics Subject: =?UTF-8?Q?Re:_[Frage]_zu_Busch-J=c3=a4ger_Eins=c3=a4tzen?= Date: Wed, 3 Jun 2020 06:52:53 +0200 Lines: 78 Message-ID: References: <5EA7DC4F.5D1C022B@hrz.tu-chemnitz.de> <5EA86E17.31283401@hrz.tu-chemnitz.de> <5EA8B21D.9B559B24@Berger-Odenthal.De> <20200512234649.2ba12345@Achmuehle.WOR> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=utf-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: quoted-printable X-Trace: individual.net gnduEx6z29KBR9tfSsiv1Az6ymyoyAohnzF35x1HYWMN9fQHtV Cancel-Lock: sha1:cFWar7v2e/4izf1HtenOYF3aEn4= User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows NT 5.1; rv:52.0) Gecko/20100101 Thunderbird/52.9.1 In-Reply-To: Xref: csiph.com de.sci.electronics:281868 Am 02.06.2020 um 22:48 schrieb Rolf Bombach: > Helmut Schellong schrieb: >> o=C2=A0 C ist eine sehr schlanke Sprache, die sehr einfach implementie= rbar=20 >> ist. >=20 > Da weiss ich jetzt nicht genau, was gemeint ist. Kommt das nicht auf > das Zielsystem an? Dieser ganz-nah-an-der-Hardware aber dennoch v=C3=B6= llig > davon abstrahiert-Hype ist doch nicht glaubw=C3=BCrdig. 1983 konnte ich gut vorhersagen, welchen Code ein C Compiler f=C3=BCr ein= e=20 pdp-11 erzeugen wird. Wenn aber C Programme heute nur 10% der Befehle einer PC CPU benutzen,=20 wozu sind die restlichen 90% gut? Ein Pascal-Compiler ist deutlich einfacher zu implementieren :-) >> o=C2=A0 C-Programme arbeiten ultra-schnell und klein. > Schwer zu sagen. Warum sollten Programme in anderen Sprachen prinzipiell gr=C3=B6=C3=9Fer = und=20 langsamer sein? > Kommt ja wohl darauf an, was der Compiler wirklich kann > und wie er auf das Zielsystem sich einschiessen kann. Ein C Testprogramm f=C3=BCr Workstations lief 1988 je nach Optimierung=20 zwischen 4 Sekunden und =C3=BCber 1 Stunde. Ich kann nicht glauben, da=C3= =9F so=20 ein Compiler "sehr einfach" zu implementieren ist. > Numeriker sind > da von einfacheren L=C3=B6sungen (vorsichtig ausgedr=C3=BCckt), nicht b= egeistert. > Kann heute anders aussehen. Hab aber keine Ahnung, was es f=C3=BCr Comp= iler > f=C3=BCr ARMv8 oder so gibt. Oder mit welcher Sprache floating-point-DS= Ps > am liebsten gef=C3=BCttert werden wollen. Numerik war und ist IMO immer noch die Dom=C3=A4ne von Fortran, mit sehr = leistungsf=C3=A4higen und gut ausgetesteten Bibliotheken. >> o=C2=A0 C ist eine Universalsprache. >=20 > Was immer das heissen mag. Das n=C3=BCtzt nur jemandem, der universell = alles > auf diesem Level programmieren kann. Und das kann dann sehr schnell > reine Zeitverschwendung sein. Es macht einfach keinen Sinn, Programme > der vierten Generation auf C zur=C3=BCck zu =C3=BCbersetzen. Matrix dia= gonalisieren > so ausm Handgelenk? Oder mal kurz LabVIEW auf C umformulieren? Ohne Bibliotheken ist keine Sprache und kein Compiler wirklich=20 brauchbar. Schon ein "Hello World" Programm kann der C Compiler nicht=20 alleine herstellen, daf=C3=BCr werden die Systembibliotheken ben=C3=B6tig= t, und=20 die m=C3=BCssen je nach Zielsystem neu implementiert werden. >> o=C2=A0 C ist sehr stark verbreitet. >=20 > Schlechtes Englisch, AK-47, VW =C3=96kodiesel und Corona auch. Jupp, Millionen Fliegen k=C3=B6nnen nicht irren ;-) DoDi