Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Eric Bruecklmeier Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: Kleine Spielerei im Labor Date: Wed, 13 Mar 2019 09:32:52 +0100 Lines: 75 Message-ID: References: Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=utf-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net 3QBXZjvSxPKdWGSoyroopg9JOroPO1Qi1iKjhS9dSteHY7DI7x Cancel-Lock: sha1:QKwIgest/nGTuhN9+5oOH4nHyRg= User-Agent: Mozilla/5.0 (X11; Linux x86_64; rv:60.0) Gecko/20100101 Thunderbird/60.2.1 In-Reply-To: Content-Language: de-DE Xref: csiph.com de.sci.electronics:253892 Am 13.03.19 um 09:22 schrieb Bernd Mayer: > Am 13.03.19 um 08:47 schrieb Eric Bruecklmeier: >> Am 13.03.19 um 08:36 schrieb Bernd Mayer: >>> Am 12.03.19 um 12:54 schrieb Eric Bruecklmeier: >>>> Ein Lorenz Attraktor: (ACHTUNG: ca. 16MB) >>>> >>>> https://www.prof-bruecklmeier.de/app/download/5812491740/CATTRACTOR_20190112.mp4 >>> >>> >>> >>> >>> Hallo, >>> >>> das wurde früher bei Lasershows eingesetzt. >>> >>> https://www.casamagica.de/ >>> >>> Ich hatte selbst mal ein analoges Gerät dafür entwickelt mit >>> Tongeneratoren, Analogmultiplieren und Filtern. Den Multiplier hatte >>> ich selbst entwickelt mit Dual-FETs nach einer Idee aus einem älteren >>> Tietze-Schenk Buch. Das Gerät hatte ich Guillochengenerator genannt. >>> >>> https://de.wikipedia.org/wiki/Guilloche >>> >>> Die Figuren konnte man mit dem Laser projizieren statt nur auf dem >>> Oszi und das wurde dazu im Rhythmus der Musik gesteuert. Sehr >>> ästhetisch das Ganze. >>> >>> IIRC wurde ganz früher beim Fernsehen solche Muster auch als >>> Pausenbilder gesendet. >>> >>> >>> Bernd Mayer >> >> Was da früher als Pausenbilder gesendet wurde (und wohl auch die >> Guilloche), war nach meiner Erinnerung aber eher etwas was z.B. mit >> dem Spirographen entsteht und hat mit dem chaotischen Verhalten des >> Lorenz Attraktors nicht viel zu tun. >> > Hallo, > > wenn man die Rückkoppelungen, und Integratoren (oder Filter) variabel > macht und dann noch analoge Synthesizer hinzufügt dann ändert das die > Formel und mag dann im engen Sinn kein Lorenzattractor mehr sein aber > man kann dennoch faszinierende Figuren damit erstellen die > variationsreicher sind als ein "schnöder" Lorenzattractor. > > Die Figur die im Link als Owl bezeichnet wurde kenne ich als > Schmetterling und man konnte den schön flattern und fliegen lassen. Eine > Postkarte habe ich davon auch noch irgendwo. > > Ich weiß konkret, daß bei einem Gerät zur Erstellung dieser Pausenbilder > fürs Fernsehen Analogmultiplier eingesetzt wurden. Weil es da mal einen > Defekt gab und zu Schwierigkeiten bei der Beschaffung der > Analogmultiplieren kam. Platinen waren noch vorhanden aber > Neuentwicklung wäre aufwendig gewesen und ich konnte da aushelfen. > > Bei den mechanischen Guillochengeneratoren für die Drucktechnik vermute > ich stark, daß da verwandte Formeln für die Mechanik zuständig waren > sofern man das mathematisch analysieren würde. Im Prinzip ist es ja Wurscht, ich wollte nur darauf hinaus, daß sowohl den Pausenfüllern, als auch den Guillochen das chaotische Moment fehlt, das diesen Attraktor ausmacht. Auch wenn die Ergebnisse ähnlich aussehen, hat die Entstehung (meiner Ansicht nach) nicht viele Gemeinsamkeiten. Aber um das schlüssig zu zeigen, habe ich mein Mathestudium vermutlich zu früh beendet... ;-) Eric - jetzt leider wieder mit schnöderen Themen beschäftigt -- Ich muss nicht kultiviert *aussehen* - ich bin es. Profiklaus in d.r.f.