Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Hanno Foest Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: Langwelle ? Date: Thu, 26 Jul 2018 00:12:28 +0200 Lines: 88 Message-ID: References: Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=utf-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net IC7IKYQmSNW/w+t4RMKbdAx+4ANgUaXy0w0G8F37par9yEGRRM Cancel-Lock: sha1:UIWNhdvAst/rKyLyF+59XW6hafI= User-Agent: Mozilla/5.0 (X11; Linux x86_64; rv:52.0) Gecko/20100101 Thunderbird/52.9.1 In-Reply-To: Content-Language: de-DE-1901 Xref: csiph.com de.sci.electronics:245924 Am 25.07.2018 um 20:34 schrieb Falk Dµebbert: >>>>> Wir nicht. "Frisch" hat einen zu großen CO2-Fußabdruck. Das halten wir noch mal fest. >>>> Ich glaub zwar, du willst nur trollen, angesichts von 4 Autos und 14 >>>> Liter Superplus Verbrauch - >>> >>> Der Verbrauch eines Autos, das ich tendenziell nicht bis selten fahre >>> tut ja soviel zur Sache beitragen. >> >> Es sind 4 Autos, die erst mal überhaupt produziert werden mußten. > > Der Zweisitzer ist 16 Jahre alt. > Der Geländewagen 19 Jahre alt. Und? Ist das jetzt die Stelle, wo in der Fleischfresser-vs-Vegetarier-Diskussion der Fleischfresser sagt "ich esse doch nur Tiere, die eh schon tot sind"? > Laut > http://www.emobil-umwelt.de/images/pdf/texte_27_2016_umweltbilanz_von_elektrofahrzeugen.pdf > > sind es wohl eher knapp unter 20t, also das Äquivalent von vier > Flugreisen oder zwei Jahre wohnen in einem schlecht gedämmten Haus. > > Bei der Fahrleistung des Zweisitzers würde sich der Tausch nach 197 > Jahren lohnen. Wer spricht von Tausch? >>> https://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/Ministerium/Beiraete/Agrarpolitik/Klimaschutzgutachten_2016.pdf >>> >>> Kurzversion: >>> Regional ist nicht per se besser (CO2, Methan, Lachgas) als importiert. >>> Bio ist nicht per se besser  (CO2, Methan, Lachgas) als konventionell. >> >> Vielleicht nicht per se, prinzipiell (bei gleichen >> Produktionsbedingungen) aber schon. Vielleicht sollte man nicht >> Freilandgemüse aus Italien mit Gemüse aus beheizten Gewächshäusern in >> Deutschland vergleichen. > > Nein auch nicht prinzipiell. Es sind eher die Sonderfälle in denen aus > Klima-Sicht "regional" besser darsteht. Genau falschrum: Es sind die Sonderfälle, in denen aus Klima-Sicht "regional" *nicht* besser darsteht. Lies mal die Studie. Mal abgesehen davon, daß die eh tendenziös ist: bei "regionalen" Produkten (200km Umkreis, whut?) wird erwähnt, daß schlechtere Logistik in regionalen Vermarktungsketten zu höheren Emissionen führen *können*, und bei überregionaler Produktion effizientere Produktionsstrukturen zu niedrigeren Treibhausgas-Emissionen führen *können*. Was aber, wenn regionale Vermarktungsketten die bessere Logistik haben, und überregionale Produktion nicht? Daß es prinzipiell möglich ist, so viel falsch zu machen, daß die Maßnahme nix bringt, bezweifelt keiner. Verpflichtend ist das aber nicht. Und selbst, wenn man der Studie folgt, daß das das THG-Minderungspotenzial als eher gering einzuschätzen ist: Deinen eingangs zitierten Spruch "Frisch hat einen zu großen CO2-Fußabdruck." stützt das in keiner Weise. Siehe auch den kritischen Kurzkommentar zum Gutachten https://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/Landwirtschaft/Klima-und-Umwelt/Klimaschutz/Klimaschutzgutachten-Tagung-praesentationvKoerber.pdf "3. Regional ist erste Wahl" [...] >>> Und passen noch zwei Koffer (85L und 55L) und eine 45L Plastikbox in >>> den Smart? >> >> Der Hofstaat der Maria Theresia paßt auch nicht rein, manche Leute >> brauchen das nicht. Für meine letzten Urlaube bis 2 Wochen reichte mir >> eine Reisetasche, und zu Kunden bin ich mit Jeans und T-Shirt unterwegs. > > Wenn Deine Kunde das akzeptieren und Du mit dem T-Shirt zwei Wochen > klarkommst: Stell dir vor, die Reisetasche ist nicht für Urlaube exklusiv, die kann man auch für dienstliche Reisen benutzen. Und es passen da eine Menge T-Shirts rein. Hanno