Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Frank Schletz Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: Billige Feinwaagen vom Chinesen Date: Fri, 30 Jan 2026 18:47:23 +0100 Lines: 44 Message-ID: References: Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=UTF-8 Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net 511FLEAgXydaAvyzkMg0DAlZlqpW+FYhFDO508Ekrjj/mMYNs= X-Orig-Path: slackserver.suchdirwasaus.de!not-for-mail Cancel-Lock: sha1:RLmHFYU9LQ6Y4GLIbOimjm57S3Q= sha256:BqEZ7GOSYpGv5kF4glydJu1/NXoOfH253P/gIQoYOLA= User-Agent: Pan/0.149 (Bellevue; 4c157ba git@gitlab.gnome.org:GNOME/pan.git) Xref: csiph.com de.sci.electronics:366086 On Fri, 30 Jan 2026 17:26:22 +0100, Juergen wrote: > Am Fri, 30 Jan 2026 16:38:04 +0100 schrieb Hergen Lehmann > >>Ja, bei Messgeräten aller Art ist es stets sinnvoll, einen zur Anwendung >>passenden Messbereich zu wählen. Je größer der Abstand zwischen >>Messbereichsendwert und Messwert, desto ungenau. > > Vorhin noch vergessen, was sich wohl grundsätzlich nicht ändert: > > Irgendwann habe ich auch mal gelernt, 10 K mehr Temperatur verdoppeln in > der Chemie die Reaktionsgeschwindigkeit. Ich folgere immer noch daraus, > dass kein Waschmittel dieser Welt bei 20 °C genauso effektiv sein kann > wie bei 40 °C - für das gleiche Waschergebnis (mit ein und demselben > Waschmitel) müsste man ca. 4x so lange Waschen (oder die Wäsche > erheblich stärker bewegen). > > Das Marketing der Hersteller versucht allerdings schon lange, uns etwas > anderes einzureden. Neuerdings bis zum Kaltwaschen. Wurde kürzlich mal > im Fernsehen ausprobiert, funktioniert nicht wirklich gut. Besonders > toll fand ich bei dieser Sendung am Ende den TIpp, zwar möglichst kalt > zu waschen aber aus Hygienegründen einmal die Woche leer ein Programm > bei 95 °C laufen zu lassen. Das spart dann so richtig Energie und > Wasser. > Dazu wurde noch gesagt, weil da ja nur Wasser aber nicht Wäsche > aufgeheizt werden muss, sei der Energieverbrauch nicht so hoch. Ich hab > mir dann überlegt, ob die Waschmaschinen das Wasser wirklich rein nach > Zeit einlaufen lassen oder vielleicht irgendwie den Füllstand messen. > Dann würde bei leeren Maschinen mehr Wasser einlaufen und ich schätze > die Wärmekapazität von Wasser höher ein als die der Wäsche. > Ja, die Waschmaschinen messen den Füllstand. Dadurch gibt es sogar automagisches Mengenmanagement (hehe). Die Wäsche saugt Wasser auf und es muss nachgefüllt werden, bis der Pegel wieder stimmt. Der ist je nach Wäscheart unterschiedlich hoch. Die Wassermenge müsste dann mit Wäsche sogar höher sein. So Pi mal Daumen. Der Pegel bleibt (Programmabhängig) gleich, die Wäsche hält auch noch Wasser. Frank