Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: point@tipota.de (Siegfrid Breuer) Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: Kurzschlussfestigkeit Spannungsregler IC's Date: 01 Nov 2019 03:34:00 +0100 Organization: http://www.tipota.de Lines: 62 Message-ID: References: <5DB9F0B2.F75BAEC9@Berger-Odenthal.De> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=ISO-8859-1 Content-Transfer-Encoding: quoted-printable X-Trace: individual.net llILDGueAGyuFPi5HXYZVQURgTdcWH+oeO/AoviJkPjvVJdR8q Cancel-Lock: sha1:Uomo8Texrc/kbavGu9E8wmzl92E= User-Agent: OpenXP/5.0.14 (Win32) Xref: csiph.com de.sci.electronics:266843 all2001@spambog.com (Wolfgang Allinger) schrieb: >>> Als stud. Ing. der Bundespost >> >> Komplette Laufbahn durchgezogen? Ich war im Studium abgesprungen, > > Ich nach dem Abschluss, Und hatte man Dir die Praktikumszeit bei der Rente angerechnet? Mir nicht, und der Rentenfuzzi war ganz begeistert, dass ich die=20 Ingenieurschule nicht abgeschlossen hatte, denn ohne Abschluss sei natuerlich auch das keine beitragsfrei anrechenbare Zeit. >> und es hat mir nie leidgetan. > > Mir auch nie. Hab dann rund 16.000DM in Raten an die OPD Dssd > zur=FCckzahlen m=FCssen. =20 Das war mir erspart geblieben. Die hatten zwar Forscher nach=20 Gummersbach geschickt, um die Studienkollegen zu befragen, aber die hatten alle die passenden Antworten gegeben (der war so dooof!) > Ich wollte kein Sesselfurzer werden, trotz F-Prakt. im FA3 Dssd. Wollten die wenigsten. Aber zu Beginn hatte man - zumindest uns - ja arglistig verschwiegen, dass vor der Inspektorenlaufbahn ein=20 fuenfjaehriges Aspirantentum lag, das es abzureissen galt, und jemand mit 5 Jahren Postbummelei auf dem Buckel haette in der=20 Industrie eh keine Chance gehabt. Damit hamse wohl gerechnet. > Diese 2a Ausbildung (1964..66) war hart. Denn die Ausbilder wussten, > dass einige als Inspektorenanw=E4rter zur Anstellung (tolle > Bezeichnung) zur=FCckkommen werden. Haben uns da alles reingedr=FCckt, > was sie sich bei den Lehrlingen (im gleichen Werkst=E4tten Saal) nicht > wagten. Sozusagen voreilendes Aufmucken gegen den Klassenfeind :) Das kann ich zum FA3 in Koeln nun garnicht bestaetigen (67-69). Unsere Ausbilder waren durch die Bank kurz vorm Pensionsalter und sehr ausgeglichen. Ich war mal ganz allein drei Wochen lang "Gruppe=20 Richartz" im Schweisskurs, und besagter Richartz hatte gleich=20 klargemacht, dass er kein bisschen schweissen koenne, und das nur=20 anderen beibringen solle, und theoretisch aber wuesste, wie das geht.=20 War ne tolle Zeit. Ich hab meistens Privatsachen fuer den Kerl und=20 fuer mich an der Drehbank gemacht. > Aber egal, unterm Strich tolle Grundlagen incl. (reichlichst) > Metallbearbeitung, wovon ich heute immer noch profitiere. DAS sehe ich ganz genauso! Ich hab nirgends so viel gelernt wie im=20 Postpraktikum, wo man durch allerlei Firmen gereicht wurde. Man musste natuerlich Interesse mitbringen. Was aber nicht viel half, wenn man in der Eisengiesserei einem Akkordarbeiter zum Sandschippen zugeteilt wurde, der dann acht statt sechs grosse Kabelmuffen am Tag schaffte. Kohle gabs keine dafuer. Aber zwischendurch durfte man ja ein paar Tage in der Kernmacherei=20 entspannen. Felten & Guilleaume in Koeln-Muelheim. Auch laengst weg. --=20 > Aber leider ist uns mit Schimpfen nicht geholfen.=20 [schimpft Ohlemacher in ] -> das Wahrheitsministerium raet: <-