Path: csiph.com!eternal-september.org!feeder3.eternal-september.org!news.eternal-september.org!eternal-september.org!.POSTED!not-for-mail From: Carla Schneider Newsgroups: de.sci.electronics,de.talk.tagesgeschehen,de.sci.physik Subject: Re: OT: Erdwachstum Date: Tue, 08 Jul 2025 17:07:49 +0200 Organization: Mausgrau Lines: 97 Message-ID: <686D3445.79AC429B@proton.me> References: <20250624221425.2835f049@Achmuehle.WOR> <103m0r3$4n4p$1@fritzs.eternal-september.org> <20250703213843.01ed676e@Achmuehle.WOR> <20250705212922.50a9baa9@Achmuehle.WOR> Reply-To: carla_schn@proton.me MIME-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=UTF-8 Content-Transfer-Encoding: 8bit Injection-Date: Tue, 08 Jul 2025 17:07:20 +0200 (CEST) Injection-Info: dont-email.me; posting-host="f4ec144739c1d3eff5466b84a4aefc85"; logging-data="3826532"; mail-complaints-to="abuse@eternal-september.org"; posting-account="U2FsdGVkX1/dsDTlXtiRlC+T/sky7SZySslDO3cWaIM=" Cancel-Lock: sha1:SJ3abuF8zyd0H6LOOdmw9kb4Htk= X-Accept-Language: en X-Mailer: Mozilla 4.8 [en] (X11; U; Linux 6.14.0 x86_64) Xref: csiph.com de.sci.electronics:362477 de.talk.tagesgeschehen:1065742 de.sci.physik:158373 Thomas Heger wrote: > > Am Samstag000005, 05.07.2025 um 21:29 schrieb Sieghard Schicktanz: > ... > > ... > >>>> Leider sind diese 'geologischen Zeiträume' extrem lang, weswegen man da > >>>> mit Zuschauen nicht weit kommt. > > ... > >> Der Effekt ist zwar sehr langsam, aber trotzdem in geologischen > >> Formationen sichtbar. > > > > Wobei keiner der "sichtbaren Effekte", die Du je aufgeführt hast, nicht > > auch anders zustandekommen könnte, aber viele sichtbare und beobachtete > > Effekte von Deiner Lieblings-Hypothese nicht erklärt werden können. > > Der 'unmögliche Effekt' wäre die Subduktion! > > Subduktion bedeutet, dass auf einer konstant großen Erde die > tektonischen Platten auf er Oberfläche umherrutschen und dann gegen > andere Platten stoßen, sich nach unten biegen und unter die andere > Platte schieben, um dann im Erdinnern zu verschwinden. > > Dies ist aber solch ein hahnebüchener Blödsinn, dass die > Plattentektoniker die Schweine beißen sollen. Die Idee dass sie herumrutschen ist bloedsinn, die bewegen sich mit der Oberflaeche des Mantels darunter mit. > > So schwimmen Kontinente, beispielsweise, nicht umher, sondern liegen auf > dem oberen Erdmantel auf. > > Dieser obere Erdmantel ist aber keineswegs flüssig, weswegen da auch > nichts drauf schwimmen oder umherrutschen kann. Etwa so wie auf Gletschereis, herumrutschen geht nicht aber einsinken, und sich mitbewegen so wie Gesteinsschutt auf dem Gletscher sich mit diesem mitbewegt. > > Insbesondere schwimmen die Kontinente auch nicht im Meer umher. Aber der Auftrieb des Wassers hat einen Einfluss darauf wie weit die Kontinente aus dem darunter liegenden Mantel herausschauen. Wenn die Ozeane von der Erde verschwinden wuerden dann wuerden die Kontinente ein Stueck nach unten sacken. > > Das ist aber, leider, die zentrale Annahme hinter 'Gondwana'. > > Dieser 'Urkontinent' soll nämlich angeblich zerbrochen sein und die > Stücke sich von dort an ihre heutige Position bewegt haben. > > Dafür hätten sie, lt. Plattentektonik, sich quasi 'schwimmend' durch den > Urozean bewegen müssen. So wie der Schwanz mit dem Hund wedelt ? Der Ozean fuellt die Luecken zwischen den Kontinenten. > > Auch das Abtauchen von Platten dürfte schwer möglich sein, weil besagter > Oberer Erdmantel ja fest ist. Nicht fest genug um das zu verhindern. > > Außerdem hat er eine höhere Dichte als die Krustenplatten und steht noch > dazu unter hohem Druck. Dass er eine hoehere Dichte hat als Krustenplatten aus dem gleichen Material (Ozeanboden) darf man bezweifeln. Der gleiche Stein hat heiss eine niedrigere Dichte als Kalt... Und der Druck steigt mit der Tiefe fuer Krustenplatten genaus wie fuer den Erdmantel. > > Daher können Krustenplatten dort auch nicht eindringen, weil das u.a. > das 'Archimedische Prinzip' verletzen würde. Wieso sollte das verletzt sein ? > > Auch das 'Abtauchen' erfordert eine Beweglichkeit der Platten, welche > Gesteinsplatten üblicherweise nicht besitzen. > > Um nämlich eine sphärisch gekrümmte Gesteinsplatte nach innen zu biegen, > müßte man quer zur Biegerichtung verlaufende Risse auf der Außenseite > erzeugen und 'Quetschfalten' auf der Innenseite. Kommt auf den Biegeradius an und auf die groesse. > > Beides gibt es aber in Realität nicht. Was es in der Realitaet nicht gibt sind starre Koerper. Alles ist Biegsam.