Path: csiph.com!eternal-september.org!reader02.eternal-september.org!.POSTED!not-for-mail From: Carla Schneider Newsgroups: de.sci.electronics Subject: Re: Forschungs-E-Auto 1000 km Date: Tue, 11 Jan 2022 16:35:09 +0100 Organization: A noiseless patient Spider Lines: 57 Message-ID: <61DDA3AD.5557C9A8@yahoo.com> References: Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=UTF-8 Content-Transfer-Encoding: 8bit Injection-Info: reader02.eternal-september.org; posting-host="a38ac21d15d5c5b6d5c51c3eabab8809"; logging-data="7754"; mail-complaints-to="abuse@eternal-september.org"; posting-account="U2FsdGVkX1+tesDc3gPPgZjBAgZpXLvHP5xazwuBCdQ=" Cancel-Lock: sha1:SHX9nHtGqtbVTMLXarXPJC+SHx0= X-Mailer: Mozilla 4.8 [en] (X11; U; Linux 4.4.14 x86_64) X-Accept-Language: en Xref: csiph.com de.sci.electronics:316571 Helmut Schellong wrote: > > On 01/08/2022 16:50, Rolf Bombach wrote: > > Helmut Schellong schrieb: > >> > >> Dennoch bin ich mit der gegenwärtigen LiIon-Akku-Technologie unzufrieden. > >> Ich sehe es einfach nicht, daß jedes Jahr hundert(e) Millionen LiIon-Akkus > >> lange andauernd (100 Jahre lang?) gebaut werden können. > >> Ein Akku mit Magnesium-Technologie würde mir besser gefallen. > >> > >> Die Häufigkeiten auf der Erde: Magnesium = 158000; Lithium = 2,3 > > > > Das ist die Massenhäufigkeit in Teile pro Million, allerdings für > > die gesamte Erde. Bezüglich der kontinentalen Erdkruste ist > > die Häufigkeit von Magnesium etwa 23'300 ppm, also etwa gleich > > häufig wie Natrium oder Kalium und nur knapp seltener als Aluminium, > > Eisen, oder Calcium. Die Erdkruste ist ein rostiges, leicht gesalzenes > > Aluminiumsilikat. > > Mir ging es nur um die Differenz zwischen Magnesium und Lithium. > Beide Werte sind aus der selben Tabellenspalte. > Die Gewinnungsart habe ich absichtlich offen gelassen. > > > Lithium ist etwa mit etwa 20 ppm vertreten, also nicht viel seltener > > als Kupfer, Neodym oder Cobalt. Kupfer braucht man in Unmengen für > > die Photovoltaik, Neodym für Magnete in den Windmühlen und Cobalt > > ebenfalls für die Batterie. Lithium ist häufiger als Stickstoff > > oder Blei oder die andern Seltenen Erden. Lithium ist zehn mal häufiger > > als Zinn oder Tantal, zwanzig mal mehr als Wolfram und Molybdän. > > Und etwa 300x häufiger als Silber. Und 4000x häufiger als Platin, > > welches man für Brennstoffzellen benötigt. Bei der Wasserelektrolyse > > fallen da auch so Namen. > > > > Was du unterscheiden solltest ist der Unterschied zwischen Häufigkeit > > und Vorkommen. > > > Ich habe eine Dokumentation zur Gewinnung von Lithium gesehen. > Das wird in Grundwasser befindlich aus der Tiefe der Erde hochgepumpt > und in großen Seen durch _Verdunstung_ dieses Grundwassers gewonnen. Das ist eine etwas altmodische aber preisguenstige Methode zur Lithiumgewinnung. Es gibt modernere Methoden Lithium aus einer Mischung herauszuziehen, mittels spezieller Sorbent Materialien. > Und wo dieses enthaltende Wasser nun fehlt, bewirkt das erhebliche ökologische Schäden. > > Ich finde eine solche Gewinnung einfach fürchterlich. > Insbesondere, wenn die benötigte Lithium-Menge auf das 50-fache(?) steigt. > Nach meiner Meinung wird das gar nicht möglich sein. Es gibt noch viele andere Lithiumquellen auf der Erde, das ist nur eine der billigsten. In Deutschland kann man es z.B. aus Geothermalwasser gewinnen. > > https://rodlzdf-a.akamaihd.net/none/zdf/19/06/190605_yt174_litium_brennstoffzelle_v04_tex/2/190605_yt174_litium_brennstoffzelle_v04_tex_3328k_p36v14.mp4 > > https://tvdownloaddw-a.akamaihd.net/dwtv_video/flv/imf/imf20210617_11375Lithium_sd_avc.mp4