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From: "Th."
Newsgroups: de.comp.sys.mac.misc
Subject: Re: Affinity via VM?
Date: Tue, 31 Mar 2026 20:13:02 +0200
Lines: 121
Message-ID:
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Xref: csiph.com de.comp.sys.mac.misc:81232
Michael Noe schrieb:
>> Wine, also muss eine VM herhalten, ist leider so.
> Echt jetzt, via VM? Unter welchem Guest denn?
weiß nicht, glaube W7P, aber im Vollbild mit 4 Kernen und 16 GB RAM auf
'nem 2ten Monitor läuft das ziemlich gut.
> Mir allerdings wäre so ein Affinity-Affentanz nur für sowas zu blöd. 😉
Gibt's halt leider nicht für Linux. Man kann auch Gimp nutzen, weil ich
aber sowieso nicht so viel damit mache, es bereits einige Vorlagen und
Dokumente mit Affinity gibt, habe ich eben damit weiter gemacht.
>> Ich hatte gehofft das vielleicht nativ auf dem MBP machen zu können.
> "V1" wäre immerhin kompatibel zu Deinem alten macOS: Und sogar immer
> noch sehr viel aktueller als das. 😉
Damit lassen sich die V2-Dokumente aber nicht mehr öffnen.
> Oder halt OCLP.
Hatte ich mir auch überlegt, aber 10.15 hatte so viele "Features" die
man, im Gegensatz zu 10.13 nicht mehr deaktivieren konnte, dass ich mich
entschieden habe statt 10.15 oder neuer auf meinem T480 zu installieren,
endgültig zu Linux zu wechseln.
Ich vermisse nach wie vor die Vorschau (aus 10.13) und iTerm, aber sonst
bereue ich den Umstieg in keiner Weise, Papyrus läuft gut unter Wine und
Affinity in einer VM, alles andere bestens nativ.
>> ich werde den Weg zu ARM nicht mitgehen.
> Komplett egal.
Richtig.
> Allerdings schon super, dass Apple diesen Weg gegangen ist! 🙂
Solange die Server, die ich im RZ zu betreuen habe, ausschließlich mit
X86 laufen, kommt ein Umstieg auf ARM für mich nicht in Frage.
Die ganzen Benchmarks bei denen die Ms so sehr brillieren sind für mich
vollkommen irrelevant, ebenso Akku-Laufzeiten von mehreren Tagen. Meine
Arbeitsgeräte hängen ausschließlich per Kabel im Netzwerk, damit ist ein
weiteres Kabel für Strom auch kein Problem.
Weil ich nicht mehr als 30 min Akku brauche, habe ich den internen
abgeklemmt und der externe ist eine alte Gurke, sollte ich wirklich mal
ein paar Stunden Strom brauchen, hänge ich den internen Akku wieder dran
und ich stecke einen anständigen externen rein.
> Mein aktuelles MacBook samt Apple Silicon ist sicherlich bei weitem das
> beste Apple-Notebook, was ich jemals hatte - und das waren schon so
> einige seit dem 190cs. 🙂
Wenn man sich vollständig auf den goldenen Apple-Knast einlassen möchte,
ist das ganz sicher auch die einzig vernünftige Option, mit alter
Apple-Hardware wird man da sehr schnell unglücklich.
Ein Freund hatte sich ein MBP mit i9, fett RAM und fett SSD für sehr,
sehr fett Kohle gekauft, der ist ob der Abkündigung der
MacOS-Unterstützung dafür nicht mehr so glücklich.
> Arbeitsgeräte setzt man von der Steuer ab.
Und das bringt genau was? Kaufen muss man sie trotzdem, mindert
allenfalls das zu versteuernde Einkommen ein bisschen und man spart 19%.
Trotzdem Geld was erstmal weg ist.
Mein T480 als i7 4C/8T hat mit 32 GB RAM, 2 TB SSD und Umbau auf 16:10
(abgesehen von der Zeit) vor ca. 2 Jahren in Summe etwa 500 EUR
gekostet, Laptop gebraucht, Samsung SSD und Display neu.
Damit kann ich meine tägliche Arbeit vollkommen problemlos erledigen.
Was kostete etwas vergleichbares gebrauchtes auf Intel-Basis von Apple
vor ca. 2 Jahren?
Was kostet ein mit 32 GB und 2 TB ausgestattetes MBP aktuell?
> Homebanking mache ich oft auch einfach unter Linux: funktioniert bei
> allen meinen Banken. Oder halt gleich mit dem iPhone|iPad.
Für Geldgeschäfte nutze ich grundsätzlich kein Handy und ansonsten,
klar, Linux, was sonst. Ging aber auch mit MacOS.
> Den Scanner in meinem Multifunktionsfarblaserdrucker kann ich eh von
> überall aus übers Netzwerk nutzen, dank AirPrint war auch Drucken und
Der alte Epson-Scanner hat nur USB, dafür Tiefenschärfe. Der andere von
Reflecta hat auch nur USB, kann dafür Dias und Negative in hoher
Auflösung und der dritte, ein Epson MFC kann auch Netzwerk, aber nutze
ich selten für's Drucken, keine Ahnung ob der Scannen über's Netz kann,
nie probiert.
> Scannen unter Ubuntu Plug & Play: "Einrichtung" selbst dort deutlich
> unter 1 min für alles.
VueScan, macht seinen Job recht ordentlich, selbst mit ältlichen
USB-Scannern. ImageScan auch, allerdings nicht mit dem Reflecta.
> In der Zeit, wo andere zig Drucker oder gar Patronen/Toner gekauft
> haben, waren es bei mir privat seit dem Jahr 2000 (!) tatsächlich deren
Keine Ahnung, der erste war irgendwas Epson FX80-Kompatibles mit
Parallelport (ich glaube Star SG10 oder so?), den Treiber für meinen
Computer musste ich damals in Assembler selbst programmieren, dann ein
FX-850 und noch ein HP DeskJet 500.
Danach den einen oder anderen gebrauchten Lexmark SW-Laser-Klotz inkl.
soviel Toner, dass ich die jew. ein paar Jahre nutzen konnte. Und
irgendwann ein LaserJet Pro 400 Color, der tut immer noch sehr
anständig, auch wenn die Preise für neuen Toner wirklich weh tun.
Aber tut, warum wegschmeißen ...
--
Gruesse,
Thorolf |