Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Stefan Reuther Newsgroups: de.comp.os.unix.linux.misc Subject: =?UTF-8?Q?Re=3a_F=c3=bcr_die_SM-Liebhaber_unter_euch?= Date: Sun, 27 Apr 2025 11:23:36 +0200 Lines: 25 Message-ID: References: Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=utf-8 Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net 9CewlYUYCyvJ2BBn/csRJwBAEv1WxlOYyEWv53o7109DTkRs+6 Cancel-Lock: sha1:XLKAgdcLnKBowiEzE1tjQaiTdik= sha256:zah8LihJhHqvva4LOpWxGTFW4w2D+xzMrfOfdrBkkSY= User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows NT 6.1; WOW64; rv:68.0) Gecko/20100101 Thunderbird/68.12.1 Hamster/2.1.0.1538 In-Reply-To: Xref: csiph.com de.comp.os.unix.linux.misc:144936 Am 26.04.2025 um 12:22 schrieb Peter J. Holzer: > On 2025-04-26 09:32, Ulli Horlacher wrote: >> Ich verwende stunnel mit (x)inetd. Ist eine Zeile mehr in der config. > > Ja, sowas habe ich in den 90er-Jahren auch gebastelt. > > Aber ein Webserver hat einige Vorteile. Einerseits gibt es fertige > Frameworks dafür, auf die man aufsetzen kann (z.B. Flask oder FastAPI), > andererseits kümmern sich Webserver um diverse andere Dinge auch (vom > Logging bis zum Rate-Limiting) und nicht zuletzt hat ein ständig > laufender Prozess Performance-Vorteile, weil man nur beim Start > initialisieren muss und nicht bei jedem Request. Der Webserver kümmert sich vor allem um das HTTP-Protokoll. Klar, das ist bei HTTP nicht die Welt (und ich hab schon ad-hoc ein Shellskript als inetd-Service zusammengehackt, das genug HTTP geparsed hat, um die Ausgabe von 'dd if=/dev/sda1' so zu verpacken, dass ich per 'curl' das Plattenimage ziehen konnte...), aber für den ernsthaften Einsatz will man das etwas vollständiger haben. Das Protokoll für "ich will HTTP anbieten (und die Startperformance ist nicht so wichtig)" ist eigentlich seit Jahrzehnten CGI. Stefan