Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Stefan Reuther Newsgroups: de.comp.lang.javascript Subject: Re: HTTP POST? Date: Mon, 10 Jun 2019 11:16:19 +0200 Lines: 42 Message-ID: References: Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=iso-8859-15 Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net bNhY/vl+etmVpY19aMVQ7QnrXiI5pg6bqkzrrd5wRlTHpnlbiN Cancel-Lock: sha1:aJ3oVSDQ18kxLokOAjL11sueNVI= User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows NT 6.1; WOW64; rv:45.0) Gecko/20100101 Thunderbird/45.8.0 Hamster/2.1.0.1538 In-Reply-To: Xref: csiph.com de.comp.lang.javascript:5099 Am 09.06.2019 um 14:06 schrieb Ulli Horlacher: > Stefan Reuther wrote: >>> Ok, dann ist das Projekt gestorben. "Geht halt nicht". >> >> Natürlich geht das. Mit Einschränkungen. Die wichtigste Einschränkung >> dabei: du kannst nicht beeinflussen, wann und wie oft der Browser eine >> Verbindung aufbaut und wie lange er dazu benötigt. > > Und eben damit geht eine genaue Durchsatzmessung nicht, weil die vielen > HTTP-connects overhead das Messergebnis verfaelscht. Deswegen parallel. Fehlkonfigurationen ausgenommen wird kein Browser der letzten 20 Jahre wirklich für jeden Request eine neue Verbindung aufbauen. Browser werden Limits haben, wieviele Verbindungen parallel laufen oder wieviele Requests maximal über eine Verbindung gesendet werden, bevor sie geschlossen wird. Aber Connection-Recycling machen sie. Parallelität sorgt dafür, dass nach dem Ende einer Übertragung bereits ein neuer Request bereitsteht, was den Browser vielleicht motiviert, die Verbindung offen zu halten. Und wenn er stattdessen eine neue Verbindung aufbaut, geht der Aufbau-Overhead im Warten auf die Daten des Parallelrequests unter. >>> Ausserdem hat tcpbm erst mal nichts mit F*EX zu tun. Da gibts hoechstens >>> eine Anwenderschnittmenge. >> >> Aber die genaueste Messung, um rauszubekommen, wie lange eine >> Dateiübertratung mit F*EX aktuell dauert, ist ja eh immer noch, mit F*EX >> eine Datei zu übertragen und zu schauen, wie lange das dauert. > > NOCHMALS: das hat NICHTS mit F*EX zu tun! Mag ja sein, aber wir reden von Endusern? Wenn ich Probleme mit der HTTP-Download-Geschwindigkeit von Server X hab, pack ich nicht gleich das Profi-Bandbreiten-Messgerät aus, sondern messe erstmal die HTTP-Download-Geschwindigkeit von Server Y, um auf "mein Ende" oder "X's Ende" einzugrenzen. Stefan