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Re: Plextor Brenner an PCIEtoIDE Controller betreiben

From Peter Sauter <TheMyxin@gmx.de>
Newsgroups de.comp.audio, de.comp.hardware.laufwerke.brenner
Subject Re: Plextor Brenner an PCIEtoIDE Controller betreiben
Date 2020-06-20 09:15 +0200
Message-ID <hl5rcvFu0d3U1@mid.individual.net> (permalink)
References (2 earlier) <rcc9n3$47f$1@gwaiyur.mb-net.net> <hl08neFolonU1@mid.individual.net> <rcg4lr$q26$1@gwaiyur.mb-net.net> <hl2te2Fb5haU1@mid.individual.net> <rcivu2$ftr$1@gwaiyur.mb-net.net>

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Am 19.06.2020 um 20:25 schrieb Marcel Mueller:
> Am 19.06.20 um 06:32 schrieb Peter Sauter:

> 
> Ja, die ID meldet AMD. Intel ist mir mit ECC immer viel zu teuer 
> gewesen. (Soll angeblich besser geworden sein. Aber jetzt gibt es dafür 
> Ryzens.)

Deswegen plane ich in 2 Wochen mein Rechne auf AMD von Intel 
umzustellen. Prozessor habe ich hier schon liegen (Ryzen 3900X für 410 EUR).



> 
>>>> Wie oben erwähnt, wenn man als Musiker auf Soundkarten mit sauberen
>>>> Latenzen angewiesen ist, sollte man besser die Finger davon lassen
>>>> und auf PCIe oder USB-C Soundkarten umstellen
>>>
>>> Man sollte sich eher ein nicht defektes Mainboard holen.
>>
>> Ist schwierig wenn man PCI-Slots nutzen will (siehe oben). Da gabs
>> damals nicht viele Bridgechiphersteller.
> 
> /Ein/ anderer hätte gereicht.
> 
>> Kurz gesagt, sollte man bei einem Upgrade direkt den Kauf passender
>> PCIe Karten einplanen. Da gibts nichts mit PCI im Consumerbereich.
> 
> Jetzt langsam wird es eng. Aber, die DVB-S2 Karte, die bei mir z.B. seit 
> fast 10 Jahren werkelt, hat man zumindest bis vor Kurzem noch für <10€ 
> bekommen.
> 
>> Eventuell noch im Fachhandel für Industrierechner und die muss man
>> schon mit der Lupe suchen. Für Musiker also keine Option.
> 
> Neukauf, schon klar. Wobei USB und Sound auch so seine Tücken haben 
> kann. Gleichwohl das in den 10 Jahren erheblich besser geworden ist.

USB und Sound ist im Jahr 2020 definitv kein Problem für Musiker. Selbst 
billige 2-Kanal Recordingkarten machen ihren Dienst zuverlässig. Wurde
auch auf dem Musiker Videopodcats bei www.musotalk.de schon diskutiert.
Auch klanglich wird man da im echtem Blindtest keine wirklichen 
Unterschiede bei normalen Pegeln hören. Kurz die heutigen Wandler
sind so gut, daß es da wirklich keine echten Rohrkrepierer gibt.
Was durchaus Unterschiede machen kann  sind Latenzen durchs 
Puffermanagment und ASIO-Treiber. D.h. welche Puffergröße kann ich für
mein Soundinterface in meiner DAW ohne Aussetzer nutzen.

Hier mal ein aktuelles Video zum Audiointerfacekauf für interressierte
Musiker im Forum: 
http://www.musotalk.de/video/audio-interfaces-was-du-vor-dem-kauf-beachten-musst-musotuev/

> 
>> Mit USB oder Thunderbolt kann man aber problemlos Soundkarten mit 
>> niedrigere Latenzen realisieren (siehe z.b. meine Motu 8A AVB 
>> Soundkarte). Parallel gibts dazu auch weiterhin PCIe Soundkarten im
>> Fachhandel (z.b. von RME, Avid etc.)
> 
> PCIe dürfte aber nur noch Profi- oder Boutiqueware sein. Da kostet 
> wahrscheinlich die Lizenz schon mehr als eine einfache Soundkarte.
> Low-Latency ist ja auch kein Problem der Schnittstelle, sondern der 
> Treiber und der Betriebssystemkerne.

CPU-Cores spielen absolut keine Rolle für die Lowlatenz von Audiostreams 
auf den Treiber und Soundkarte bezogen. Wichtig ist die 
Pufferimplentierung im Soundinterface und deren Wege von/zur Soundkarte 
im ASIO-Treiber.

Was eine Rolle spielen kann ist, wie die DAW die Latenzkompensation 
managed während parallel andere Auktionen stattfinden. Dazu gibt ein 
gutes Video auf Musotalk von NonEric und wie man das messen kann:

http://www.musotalk.de/video/daw-tuev-latenzkompensation/
http://www.musotalk.de/video/special-daw-tuev-latenzkompensation-teil-2/

Die PCIe-Schnittstelle wird häufig im Studio gebraucht, um viele
Soundkanäle parallel in den Rechner zu bekommen per digitale 
Schnittstellen. Die DA/AD Wandlung findet dann über separate Karten oder 
Geräte statt. Sei es per MADI oder per Ethernetanbindung (Stichwort AVB 
Protokoll).



> Die einzige Alternative wären Festplatten. Aber ob ich da ein 3 Jahre 
> altes Backup noch lesen kann, ist schon Riskant. 
Daher mache ich regelmäßig Backups und wechsel die Backmedium rum auf 4
Backupsätzen (3 Dateivollbackups und 1 Imageback).
Die bei mir benutzen Festplatten hatten 5 Herstellergarantie gehabt
(Samsung Spinpoints 1TB für Server). Davon hatte ich bei 2 Festplatten 
nach ca. 7 Jahren erste Warnhinweise in den Smartwerten gesehen und 
diese dann danach ersetzt. Die anderen sind in den Smartwerten immer 
noch Top. Kurz gesagt man sollte halt die Medien regelmäßg per 
Smartabfrage checken bevor der Datengau stattfindet. Im Prinzip gilt das 
ja für jedes Backupmedium mit dem Check der Datenintegrität.


> Außerdem sind Festplatten gar nicht so billig. Um einigermaßen sicher zu 
> sein, bräuchte ich 3 externe Platten. Das sind selbst jetzt noch 
> 150-200€. Mehr habe ich für die Library nebst Bändern auch nicht 
> bezahlt, und das ist schon einige Jahre her. Zudem war USB3 zu der Zeit 
> noch ein Lotteriespiel und USB2 ist ungeeignet.

USB3.0 ist immer noch ein Lotteriespiel, wenn man bei Ebay oder Amazon
Partnern aus China Geräte kauft die abseits des USB-Standards benutzt
werden insbesondere was Kabel angeht. Auch heisst USB3.0 nicht 
unbedingt, daß das Gerät alle Features von USB3.0 anbietet wie 
Highspeedperformance. Noch dazu verwirrend redet man jetzt überall von 
USB3.1 Gen1 und USB3.1 Gen2. Also ein ziemlich Wirrwar was da die 
Gerätehersteller veranstalten.

> 
>> Per USB3.x geht das viel, viel schneller auf mehreren HDDs,SSDs und 
>> die Kosten auch nicht mehr die Welt bei mehreren Backupsätzen. Steht 
>> für mich pers. in keinen Kosten/Nutzenverhältniss.
> 
> Naja, man muss schon genauer hinschauen. Siehe oben. Im Besonderen dem 
> "schneller" möchte ich widersprechen.
Das externe Dock sollte bei USB3.0 das UASP Protokoll unterstützen. 
Gerade wenn man SSDs benutzt. Das kann aber nicht jede Dockingstation
und kostet definitiv Performance.

Zu UASP:

https://de.wikipedia.org/wiki/USB_Attached_SCSIUASP:


Mein Tip (auch aus CT-Testbericht selbst entnommen):
UGreen 50743 mit dem ASM1153 ASMedia Chipsatz für SSDs.
Einer der wenigen externen USB-Dockingstation die USB3.1 Gen2 können.

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Plextor Brenner an PCIEtoIDE Controller betreiben Helmar <do.not.reply@gmx.net> - 2020-06-16 16:08 +0200
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                Re: Plextor Brenner an PCIEtoIDE Controller betreiben Peter Sauter <TheMyxin@gmx.de> - 2020-06-21 08:49 +0200
  Re: Plextor Brenner an PCIEtoIDE Controller betreiben Erik Heinz <eh2006-usenet@42net.de> - 2020-06-17 20:37 +0000
    Re: Plextor Brenner an PCIEtoIDE Controller betreiben Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2020-06-18 18:32 +0200
      Re: Plextor Brenner an PCIEtoIDE Controller betreiben Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2020-06-18 19:31 +0200
        Re: Plextor Brenner an PCIEtoIDE Controller betreiben Erik Heinz <eh2006-usenet@42net.de> - 2020-06-18 19:12 +0000
          Re: Plextor Brenner an PCIEtoIDE Controller betreiben Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> - 2020-06-18 21:49 +0200
      Re: Plextor Brenner an PCIEtoIDE Controller betreiben Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2020-06-19 01:46 +0200

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