Path: csiph.com!weretis.net!feeder8.news.weretis.net!2.eu.feeder.erje.net!feeder.erje.net!fu-berlin.de!stardust.hactar.de!.POSTED!not-for-mail From: "Andreas M. Kirchwitz" Newsgroups: de.comm.software.mozilla.browser Subject: Re: Das war es dann, zumindest =?UTF-8?Q?f=C3=BCr?= mich... Date: Thu, 10 Jun 2021 10:23:10 -0000 (UTC) Organization: 20 minutes into the future Message-ID: References: Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=UTF-8 Content-Transfer-Encoding: 8bit User-Agent: slrn/pre1.0.4-5 (Linux) Xref: csiph.com de.comm.software.mozilla.browser:62776 Arno Welzel wrote: > Google Chrome kam erst 2008. Firefox war schon 2002 da - also 6(!) Jahre > vorher. Das war keine "Übergangsphase", sondern eine Zeit, wo Firefox > sich zeitweise als der am meisten genutzte Browser etabliert hat. Wie ich bereits schrieb, Mozilla/Firefox hat ein Vakuum gefüllt, wo es zur eigenen Überraschung reingerutscht ist, jedoch nicht aus einer bewussten (Aus-)wahl oder inneren Überzeugung der Nutzer heraus. Das war keine nachhaltige Marktposition, und es war klar, dass die komplett einbrechen wird, sobald ein starker Konkurrent die Bühne betritt, der einen einfachen, schnellen, bequemen Browser anbietet. Dass es ausgerechnet Google sein würde, war eine Überraschung, aber änderte nichts am Ergebnis. >> Wer daran etwas ändern möchte, muss eben Firefox nutzen, Bugs melden >> und halt dazu stehen, auch wenn es manchmal knirscht. > > Die gemeldeten Bugs müssen aber auch behoben werden, sonst bringt das > nichts. Nee, zuerst müssen Bugs überhaupt gemeldet und dann von anderen "unterstützt" werden. Alles, was die Mozilla-Leute nicht selbst direkt nachstellen können, ist schon reichlich aussichtslos. Da liegt es an den Anwendern (zumindest den technisch versierten), ein bisschen mitzuhelfen. >> Chrome oder einen Chromium-basierten Browser (z.B. Vivaldi) zu >> nutzen, hilft Mozilla/Firefox nicht, sondern damit spielt man >> ausschließlich Google in die Hände. > > Chromium ist frei verfügbarer Quelltext. Das zu benutzen, spielt > niemandem in die Hände. Chromium ist de facto Google. Wenn Google eine neue Richtung wünscht, dann passiert das so. >> Muss jeder selbst entscheiden, wie die Zukunft aussehen soll. > > Wenn Du damit unterstellen willst, dass jeder der Chromium-basierte > Browser wie Vivaldi, Edge o.Ä. benutzt, "böse" ist, dann kannst Du Dir > die Anmerkung auch sparen. Nein, die Anmerkung ist offenbar wichtig und richtig, wenn selbst Leute wie Du nicht einsehen, welche Auswirkungen ihr Handeln hat. Grüße, Andreas