Path: csiph.com!fu-berlin.de!stardust.hactar.de!.POSTED!not-for-mail From: "Andreas M. Kirchwitz" Newsgroups: de.comm.software.mailserver Subject: Re: Telekom vs BfDI Date: Sat, 21 Feb 2026 23:32:45 -0000 (UTC) Organization: 20 minutes into the future Message-ID: References: <10n75in$ekph$1@tota-refugium.de> <10n993q$ghrk$2@solani.org> <10ncg9u$icuu$1@solani.org> MIME-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=UTF-8 Content-Transfer-Encoding: 8bit User-Agent: slrn/pre1.0.4-9 (Linux) Xref: csiph.com de.comm.software.mailserver:7345 Marco Moock wrote: >> Ich kann sowieso niemals gewährleisten, dass alle Mailserver auf >> der Welt meine Mail anzunehmen. Wer nicht will, will eben nicht. >> Der Dienst Mail war schon immer so. > > Es hat sich stark geändert, weil das früher sehr viele kleine Betreiber > waren. Da haben Unis und Firmen eigene Mailserver betrieben, nix mit MS > oder Google mit Millionen von Kunden. Wenn da einer gebockt hat, hat > das nur wenige Mailboxen betroffen. Früher waren Zustellungsprobleme keine Absicht, sondern ungünstige oder falsche Konfiguration. Die andere Seite war in der Regel froh, wenn man sie auf Probleme hingewiesen hat. Das wurde gefixt und alle haben sich gefreut. Egal ob das große Organisationen waren oder kleine Privatleute. Alle wollten, dass es zuverlässig funktioniert. Heute ist es absichtliche Schikane. Manchmal habe ich das Gefühl, viele Betreiber von Maildiensten wären froh, wenn sie den Dienst komplett abschalten könnten. Die wollen gar nicht, dass der Dienst zuverlässig funktioniert. Dabei ist Mail doch gerade im geschäftlichen Bereich noch wichtig. Sowohl im geschäftlichen Bereich untereinander, aber auch um die Endkunden zu erreichen. Dafür wird auch Geld gezahlt, damit es funktioniert. Ich könnte verstehen, wenn Gratis-Mailer nur noch bescheidene Qualität bieten, aber Google, Microsoft und Telekom verkaufen das ja auch Geschäftskunden. Und die ärgern sich sehr wohl darüber, wie unzuverlässig Mail geworden ist. Juckt aber die Anbieter irgendwie nicht im geringsten... Grüße, Andreas