Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Stefan Reuther Newsgroups: de.alt.folklore.computer Subject: Re: unix5 auf PiDP11 Date: Sun, 15 Mar 2020 11:37:45 +0100 Lines: 32 Message-ID: References: <8l7cjg-rqt.ln1@criseis.ruhr.de> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=iso-8859-15 Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net s6shXBr2Xo77p7I6+7uJBww7mhezxG09O2iDrzl6Pn9U4u/B/B Cancel-Lock: sha1:gN8llKTuEYSDzPkKZIWXtfm9WpY= User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows NT 6.1; WOW64; rv:60.0) Gecko/20100101 Thunderbird/60.9.1 Hamster/2.1.0.1538 In-Reply-To: Xref: csiph.com de.alt.folklore.computer:27546 Am 14.03.2020 um 15:54 schrieb Gerrit Heitsch: > On 3/14/20 3:48 PM, Arno Welzel wrote: >> "node.js... Server in Javascript. Wer kommt auf sowas?" >> >> Und weiter: >> >> "Im Browser kann man das machen (wenn es auch zu oft gemacht wird), aber >> auf dem OS will ich keinen Javascript Interpreter haben." [...] > In einer Scriptsprache würde ich aber keinen Server schreiben. Nicht in > bash und nicht in PERL. Dazu nimmt man passenderes. Aber warum eigentlich nicht? Was macht eine Scriptsprache ungeeignet dafür, Server zu schreiben? Ich habe meine Argumente dafür, möglichst viel in einer compilierten, typgeprüften Sprache (konkret: C++) zu schreiben, weil ich die durch die Typprüfung erlangte Sicherheit mag. Andere mögen hingegen die durch Skriptsprachen erlangte Speichersicherheit. Typsicherheit für JavaScript könnte man z.B. mit TypeScript erreichen. Und nichts davon ist wirklich spezifisch für die Domäne "Server" oder "nicht Server", Korrektheit ist in allen Domänen ein wünschenswertes Ziel. Und da Verarbeitung von RfC-Protokollen zum größten Teil Verarbeitung von Text ist, liegt die Verwendung von Sprachen, die gut Texte verarbeiten können, irgendwie nahe. Stefan