Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Stefan Reuther Newsgroups: de.alt.folklore.computer Subject: Re: unix5 auf PiDP11 Date: Mon, 9 Mar 2020 17:44:23 +0100 Lines: 46 Message-ID: References: <8l7cjg-rqt.ln1@criseis.ruhr.de> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=utf-8 Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net 4kzsmcrWEdKXHTM5HEq4/AdZuUVLHcnC/uZ62R6cLKK7DzIbRB Cancel-Lock: sha1:K2lfCKwbhlpXf8Tm6aui0mR+mQs= User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows NT 6.1; WOW64; rv:60.0) Gecko/20100101 Thunderbird/60.9.1 Hamster/2.1.0.1538 In-Reply-To: Xref: csiph.com de.alt.folklore.computer:27365 Am 08.03.2020 um 20:40 schrieb Gerrit Heitsch: > On 3/8/20 8:20 PM, Ulf Volmer wrote: >> Gerrit Heitsch schrieb: >>> Wobei ich privat keinen Grund für Container sehe. Da installiere ich mir >>> den Service, den ich brauche direkt und stelle sicher, daß seine Config >>> Teil des Backups wird. >> >> Es vereinfacht das Deployment. Es ist mit Docker und Konsorten halt >> sehr einfach, eine Development- Umgebung hochzuziehen und die im >> Erfolgsfall nach Prod. zu pushen. Auch eine temporäre Buildumgebung >> ist in Sekunden da und ebenso schnell wieder weg. > > Du vergisst dabei die Zeit die es braucht den Kram erstmal einzurichten > damit du das machen kannst. Die Dockerfiles schreiben sich nicht von > alleine ...aber sobald sie geschrieben sind, sind sie beliebig oft wiederverwendbar. > und irgendwelche fertigen Pakete von einem public Hub wirst du > hoffentlich nicht benutzen. Die könnten schliesslich mehr enthalten als > in der Beschreibung steht. Das gilt für alle fertigen Pakete, die man irgendwo runterlädt. Wo hast du den Compiler her, mit dem du deine Distribution compiliert hast? (Du hast deine Distribution doch selbst compiliert?) > Da ich kein Programmierer bin (abgesehen von mehr oder weniger > umfangreichen Shell- und PERL-Scripten) beschränkt sich bei mir das > Ganze auf die Installation eines Services aus dem Repository und die > Konfiguration desselben. Wenn das läuft ist das 'Deployment' simpel... > Auf dem Server auch aus dem Repository holen, Config vom Testsystem > rüberkopieren, fertig. ...und wenn's nicht läuft, ist's ein Problem. Bei Perl wäre da z.B. der Zoo aus CPAN-Modulen, der auf beiden Seiten synchron gehalten werden will, oder ganz allgemein die Interpreter- Version. Bei compilierten Sprachen ist das die Compiler-/libc-Version; ich will ja nicht jedes Mal ein Komplettupgrade aller meiner Server machen, wenn ich das Entwicklersystem upgrade und andersherum. Mit Sandboxen wie Docker (es gibt ja auch andere) leg ich mir die Zielumgebung einmal hin und benutze sie wieder. Stefan