Path: csiph.com!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail From: Eric Bruecklmeier Newsgroups: de.alt.folklore.computer Subject: Re: COMAL Date: Wed, 11 Jun 2025 15:14:15 +0200 Lines: 57 Message-ID: References: <1006u01$2vsuo$1@news1.tnib.de> <100en1o$3i1vf$1@news1.tnib.de> <101ektp$12gpr$1@dont-email.me> <83vugl-kqu.ln1@news.martinen.de> <5sh5hl-ubl.ln1@news.martinen.de> <1026ing$hcmp$1@dont-email.me> <1026pij$is5r$1@dont-email.me> Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=UTF-8; format=flowed Content-Transfer-Encoding: 8bit X-Trace: individual.net Ou+wQQIZtU8DqYYlPpkT3g2aNxwisytQ+fmOgfDjzmBEHPlfDJ Cancel-Lock: sha1:bzhHPtoEANN80SYwTY8eTh5VcFA= sha256:9/FlatwTuVHi41mOb6duOcDTJUgDTFr6Tvthgmd/hDU= User-Agent: Mozilla Thunderbird Content-Language: de-DE In-Reply-To: Xref: csiph.com de.alt.folklore.computer:50659 Am 11.06.2025 um 12:53 schrieb Peter J. Holzer: > On 2025-06-11 07:22, Eric Bruecklmeier wrote: >> Am 10.06.2025 um 20:52 schrieb Peter J. Holzer: >>> On 2025-06-10 18:49, Eric Bruecklmeier wrote: >>>> Am 10.06.2025 um 18:37 schrieb Peter J. Holzer: >>>>> On 2025-06-10 08:08, Eric Bruecklmeier wrote: >>>>>> Am 09.06.2025 um 16:02 schrieb Thomas Koenig: >>>>>>> Eric Bruecklmeier schrieb: >>>>>>>> Am 09.06.2025 um 14:06 schrieb Thomas Koenig: >>>>>>>>> Man kann natürlich auch ohne programmieren, aber für bestimmte >>>>>>>>> Aufgaben ist Objektorientierung eine "natürliche" Sache. >>>>>>>> >>>>>>>> Exakt so ist es! Unter OO programmiert man so, wie man ohnehin >>>>>>>> denken würde. >>>>>>> >>>>>>> Die Aussage ist jetzt ein bisschen schräg. Wer ist "man"? >>>>>>> Was heißt "ohnehin"? Ohne was? Ohne vorher mal irgendetwas >>>>>>> von einer anderen Programmiersprache gehört zu haben? Dann >>>>>>> wird man auch mit C++ Probleme haben, ohne mit dem Konzept >>>>>>> von Variablen und Zuweisungen was anfangen zu können. >>>>>> >>>>>> Weiter oben im Thread hatte ich schonmal dargelegt, was ich damit meine: >>>>>> >>>>>> Wenn man in RL einen Gegenstand benutzen möchte, dann nutzt man eine >>>>>> "Methode" dieses Gegenstandes und schickt ihn nicht an eine "Funktion". >>>>>> >>>>>> Also: Auto.fahre statt Fahre(Auto) >>>>> >>>>> Gerade das halte ich für ein schlechtes Beispiel, denn "fahren" ist >>>>> etwas, das ich mit dem Auto mache. >>>> >>>> Genau aus diesem Grund ist es ein prägnantes Beispiel. Ich nutze eine >>>> Funktion des Objektes und übergebe nicht mein Objekt an irgendeine frei >>>> schwebende Funktion. >>> >>> Ich glaube, ich sehe da einen Unterschied im geistigen Modell, das wir >>> beide bei imperativen Sprachen haben: Für mich wird die Prozedur auf die >>> Parameter *angewendet*. >>> Du hingegen siehst die Prozedur als irgendeine freischwebende Entität, >>> an die das Auto geschickt wird. Ich vermute, dass Du da das >>> Message-Passing-Modell der OOP verinnerlicht hast. >>> >>> Ich gebe Dir vollkommen recht, dass die Vorstellung, das Auto würde an >>> die Prozedur geschickt, absurd ist. Aber die Anwendung der Prozedur >>> (wenn Du so willst, den Algorithmus, den man in der Fahrschule gelernt >>> hat) auf das Auto passt IMHO gut. >> >> Da wird es dann aber schon wieder komisch: Die selbe Prozedur fahren >> wird auf Skateboards und Autos angewandt? Das überzeugt mich nicht. > > Genau das ist der Knackpunkt: Wenn ich mit einen Skateboard fahre, muss > ich *als Fahrer* sehr unterschiedliche Dinge tun als wenn ich mit dem > Auto fahre. Ach Gottchen ja, "Fahren" ist halt schon ein bissl komplex - brich es auf Teilfunktionen runter, dann wird es sofort klar...